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Wertvolle Reste: Kiwi-Schale

Die kleinen haarigen Kiwi-Früchte sind den meisten als Vitamin C-Bombe bekannt. Doch das ist nicht ihr einziges Talent. Sie helfen zum Beispiel bei der Reparatur und Regeneration von Körpergewebe. Sie enthalten viel Vitamin E für eine gesunde und schöne Haut und Kalium. Kalium reguliert Körperflüssigkeiten, Elektrolyte, neuromuskulare Funktionen und den Blutdruck. Die Vitalstoffe der Kiwi wirken blutverdünnend und beugen so Blutgerinnseln und Ablagerungen in den Arterien vor.
Besonders wirksam sind Kiwis aber für die Augen: Lutein und Zeaxanthin, zwei starke Antioxidantien stecken drin, die freie Radikale binden. Sie absorbieren blaues Licht (z.B. aus Energiesparlampen) und schützen so vor Augenkrankheiten wie beispielsweise Makuladegeneration.

Was die Powerfrucht noch wertvoller macht, ist ihre Schale, die zusätzliche Vitamine und eine Menge Ballaststoffe enthält.

Ja, die Schale ist essbar! – Uns Europäer mag das stutzig machen. – Diese haarige Pelle essen?!
In China, wo die Kiwi ihren Ursprung hat und in Neuseeland, wo sie kultiviert wird, ist das aber die normale Variante. Die ziemlich praktisch ist, denn sie erspart die Matschefinger und die glibberige Mühe. – Und wenn die Haare doch auf der Zunge stören, kann man sie beim Waschen einfach abbürsten.

Wer sich doch nicht damit anfreunden kann, kann die gesunde Wirkung der Schale im Smoothie nutzen, wo sie sich unsichtbar und unfühlbar einfügt.

Um Pestizid- und Düngemittelrückstände an den Früchten zu vermeiden, lieber die aus Bio-Anbau wählen.
Im Süden Deutschlands reifen Kiwis übrigens bestens! Die Pflanzen wachsen ähnlich wie Wein und sind eine tolle Deko an der Hauswand oder ketternd an einem Gerüst. Ein gärtnerischer Versuch lohnt sich ganz bestimmt.

Ballaststoffe
Eine seltsame Wortschöpfung. So als wäre es überflüssiger Ballast. Im Englischen nennt man es ganz neutral “fibers”, also Fasern.
Dabei erfüllen sie im Verdauungsprozess eine ganz wichtige Funktion. Die Kiwi und ihr Schale haben einen enorm hohen Ballaststoffgehalt, können so im Ernstfall als mildes Abführmittel eingesetzt werden und die Verdauung vorantreiben. Außerdem tragen Ballaststoffe dazu bei, dass Vitamine und Mineralstoffe besser absorbiert werden können, um zu ihrem Einsatzort im Körper zu gelangen. Bleibt die dünne Schale bei Essen dran, verdreifacht sich die Aufnahme der Ballaststoffe!

Omega-3-Fettsäuren
Die Schale und die Kerne der grünen Vitamin-Bombe enthalten ein Öl, das reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Ebenso Alpha-Linolensäure. Beide stellt der Körper nicht selbst her und müssen über die Ernährung aufgenommen werden. Sie unterstützen intensiv Herz, Stoffwechsel und Gelenke und wirken so vorzeitigem Altern entgegen.

Flavonoide
Die eigentliche Aufgabe der antioxidativ wirkenden sekundären Pflanzenstoffe ist es, die Frucht vor negativen Einflüssen von außen zu schützen. Sie sitzen deshalb zum größten Teil im äußeren Bereichen wie äußere Blätter oder Schale. Und auch uns Menschen schützen die phenolischen Verbindungen. wirken z.B. entzündungshemmend und dämmen damit Allergien ein und beugen Krebs vor.


Fit-und-frisch-Smoothie für 2 Personen
+   1 Banane
+   2 Kiwi mit Schale
+   eine dicke Scheibe Ananas
+   2 cm Ingwer
+   Saft einer halben Limette
+   1 Bund Petersilie
+   400 ml reines Wasser

Die Zutaten im Mixer zu einem cremigen Smoothie verarbeiten.
Am effektivsten ist der Vitalstoff-Smoothie natürlich mit  Früchten und Gemüse aus Eigen- und regionalem Bio-Anbau!

Verwendung
+   in schnellen, fruchtigen Grünen Smoothies
+   in frischen Detox-Säften
+   Kiwischeiben mit Schale im Obst- oder im gemischten Salat
+   für den schnellen Süß-Hunger: waschen und reinbeißen

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