0068 0204 Vrohkost 20140310 RR-Bearbeitet

Bunt, fröhlich und voll auf Pflanzen!

3 1/2 Jahre vegan. Eine gute Zeit, zu schauen, was passiert ist. – Wie hat sich unsere Ernährung verändert? Wie hat sich unsere Gesundheit verändert? Wie haben wir uns verändert? Und unser ganzes Leben?

Fest steht: mit dem Entschluss, unsere Gesundheit in eine neue Richtung zu lenken und die pflanzliche Ernährung plus Entgiftung als Weg zu entdecken, kamen riesige Steine ins Rollen. Heute ist unser Leben in vielen – oder sogar in allen? – Bereichen nicht wiederzuerkennen. Hätten wir uns vor 5 Jahren vorstellen können, wo wir heute sind? – Nein, absolut nicht.Vor 3 1/2 Jahren war ich, Judith, gesundheitlich an einem Punkt, gebeutelt von MS und einem langen Winter mit Neurodermitis-Haut, dass ich eine Veränderung mit Heileffekt beschloss. Meine Recherchen führten mich schnell zur veganen Ernährung. Und weil die auch Normans Überzeugungen traf, war er sofort mit im Boot.

Ausgelaugt und gleichzeitig deprimiert gelangweilt vom Job und mit gesundheitlichen Defiziten wie MS, Asthma, chronische Nasennebenhöhlenentzündung, Neurodermitis, Akne, Heuschnupfen und Allergien, Migräne, Konzentrationsprobleme und einer Menge mehr, starteten wir in das neue “Projekt”. Wir fühlten für uns die richtige Variante, pflanzlich, glutenfrei, nährstoffintensiv mit hohem Rohkost-Anteil  und vor allem Zusatzstoffe- und Schadstoffrei zu essen und damit gleichzeitig noch mehr als bisher regionalen Bio-Anbau zu unterstützen. Die hohe Nährstoffdichte und die Reinheit der Lebensmittel garantierten uns nicht nur, dass wir unsere Schadstoffdepots nicht weiter erhöhen, sondern dass wir von dem entgiftenden Effekt profitieren. – Und dieser zeigte sich tatsächlich verblüffend schnell. Für mich in Kombination mit einer Chlorella-Entgiftung, für Norman rein auf Pflanzen ging es innerhalb von Tagen mit unserer Energie ab durch die Decke. Die Verdauung wurde ruhig und gleichmäßig, Kopfschmerzen tauchten nicht mehr auf, seitdem keine MS-Schübe und Dauerschniefnase mehr, mehr Fitness, Ausdauer, Laune in Hochstimmung und einige überflüssige Pfunde purzelten bei höchsten Genuss. Unsere Kreativität sprudelte bei all den neuzuentdeckenden Gemüsesorten, reifen Früchten und Superfoods. Rohkosttorten, Eis, knackige Salate und Rezepte aus aller Welt füllten gleichzeitig unsere Nährstoffdepots auf und brachten unsere Zellen wieder in ihre angedachte Funktion.

Fit, frisch und voll auf Pflanzen

Und tatsächlich hat sich unser Ernährungsfahrplan bis heute bestens für uns bewährt. Wir fühlen uns frisch und fit, wach im Kopf, kreativ, verbunden mit der Natur und bestens versorgt. Wir lieben es, neue vegane Restaurants zu entdecken, Biohöfe- und läden zu unterstützen und uns mit pflanzlichen Leckereien zu verwöhnen. So pflegen wir unsere Begeisterung und unser Körper gibt uns Rückmeldung, dass es uns tatsächlich an nix fehlt.

Wir sind gute Zuhörer in dieser  Hinsicht und unser Appetit gibt uns oft Auskunft über das, was wir an Nährstoffen brauchen. Es hat sich auch gezeigt, dass es gut für uns persönlich ist, unsere Ernährungspalette so großzügig zu gestalten, nicht zu eingegrenzt. Wir lieben Frisches, Grüne Smoothies und Salate, manchmal tun uns Gemüseeintöpfe richtig gut und unterwegs auf Reisen probieren wir gerne einheimisches Essen und lassen es uns vegan zubereiten und alte Lieblingsgerichte kreieren wir einfach mit neuen Zutaten. In keiner Hinsicht fühlt es sich dadurch wie Verzicht an. Und seit wir uns so gesund und stabil fühlen, darf es auch mal ein Fladenbrot als Falaffel-Döner sein, wenn uns danach ist. Gelegentlich Brot oder Nudeln sind für uns also in Ordnung, als Nahrungsmittel zählen wir sie dennoch nicht. Selbst Käse habe ich auf Heimaturlaub mal wieder probiert. Gar nicht aus Heißhunger, eher aus dem Gefühl, großzügig mit mir selbst sein zu wollen. Interessant daran war, dass es zwar “nett” schmeckte, aber absolut seinen früheren Reiz verloren hat und keinen weiteren Appetit weckte. Vielleicht sind solche Spontan-Experimente manchmal gar nicht so verkehrt. Sie können uns spüren lassen, dass wir noch immer auf dem für uns richtigen Weg sind und uns tatsächlich nicht einsperren, sondern nur auf Unnötiges verzichten.

Auch das hat sich also über die letzten Jahre bestätigt: Dass wir mit Vorliebe essen, was unserem Körper nützlich ist. “Neutrales” ist ok, aber was schadet, das findet selten bis nie in unseren Magen. – Wozu auch? Es gibt so viele Alternativen mit echtem Gutfühlfaktor.

Reiner Körper, klarer Geist

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Das “Detox go happy”-eBook

Mit der übersprudelnden Energie kam auch schnell die Erkenntnis, dass unsere Jobs uns nicht mehr ausfüllen und wir die neue Kreativität in Sinnvolles investieren wollen. Unsere Hirne schienen plötzlich durchgepustet, klarer, viele Zusammenhänge zeigten sich deutlich, Erkenntnisse und Ideen sprudelten. Die Tür war aufgetreten, es ging nicht mehr zurück. Und wir wollten nicht mehr zurück. Es hatte uns gepackt. Wir wollten diese Welle reiten. Wir beendeten unsere Jobs, Vrohkost kam ins Leben, später Detox go happy und Prowebstar und zwischenzeitlich packten wir unsere Kisten und Koffer, sorgen Schritt für Schritt dafür, dass wir unabhängig und autark  leben können und fanden unser vorübergehendes Heim in Thailand.

Hier haben wir uns den Freiraum geschaffen, weiter wachsen zu können. Es ist spannend zu beobachten, was passiert, wenn das Hirn freigeputzt ist und wir alte, vermutlich auch selbstauferlegte Grenzen hinter uns lassen. Das Denken weitet sich, philosophische und spirituelle Erkenntnisse sprudeln und die Verbundenheit mit Natur und Universum wächst und hüllt uns ganz natürlich ein. Yoga, Meditation und wunderbare Gespräche mit Gleichgesinnten, die sich weltweit anziehen, lassen uns weiter lernen und diese Verbindung spüren, die wir alle haben.

Die freiwerdende Kreativität fließt in unsere eigenen Projekte, wovon es fast schwierig ist, vor lauter Ideen zu kanalisieren und zu fokussieren. Glücklich macht uns auch, unsere Einstellung bestätigt zu bekommen, dass man sich so sehr wohl seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Hilfreiches, Sinnvolles und Erfüllendes zu tun.

Gesundheit auf ganz neuem Level

Ganz sicher hat die Ernährung ohne tierische Angsthormone ihren positiven Einfluss auf unseren freien Geist und Optimismus. Wir genießen dieses freie Leben sehr und es tut uns auf allen Ebenen gut. Denn auch diese “Befreiung”, uns selbst zu folgen und zu leben hat unsere Gesundheit noch einmal auf ein neues Level gehoben. Nach langem Hegen, Pflegen, Philosophieren und Aufarbeiten ist auch endlich die Neurodermitis verschwunden. Das zeigt, dass nicht nur Ernährung heilt, sondern dass wir tiefgreifend auch an uns selbst arbeiten müssen. Symptome zu lindern ist eine Sache, Heilung geht tiefer. Für Multiple Sklerose beispielsweise kann oft festgestellt werden, dass weibliche Betroffene einen Konflikt mit der Mutter haben, weil sie sich nicht richtig abnabeln konnten. Für mich selbst und auch andere Betroffene verblüffend bestätigt. Inspirieren lasse ich mich oft auch von Dr. Rüdiger Dahlke, der in seinen Büchern sehr spannend über die psychischen Ursachen hinter körperlichen Symptomen schreibt.

Gleichzeitig hat sich für uns die Einstellung verinnerlicht, dass unser Körper stark ist, weil wir ihn gut versorgen mit allen Grundstoffen, die er für seine Prozesse braucht und uns nix mehr aus den Socken haut. Wenn wir dazu noch die Ängste loslassen, uns wo anzustecken oder etwas einzufangen, dann können wir wirklich eine sehr stabile Gesundheit haben. Diese Zusammenhänge wissen wir nicht nur, wir spüren und leben sie jetzt auch. 

Neues Leben, neues Glück

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Insel-Liebe

Diese Sensibilität, das eigene Denken besser wahrzunehmen und zu prüfen, ist auch ein sehr schöner Nebeneffekt der pflanzlichen und schadstofffreien Ernährung. Negative Gedanken gleich auszufiltern und in positive umzuwandeln, weil wir wissen, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität gestalten. Viele kleine und große Erfolge der letzten 3 1/2 Jahre haben wir unserer Gedankenkraft zu verdanken. Während Norman schon immer ein Tagträumer und Visionär war, habe ich im Nachhinein feststellen dürfen, dass ich durch den Beschluss “Ich will gesund sein”, den Stein ins Rollen gebracht habe. Wir haben viel darüber gelernt und nutzen diese Fähigkeit, mit der wir Menschen beschenkt sind, seit 2 Jahren bewusst und intensiv, um unsere Wünsche und Ziele zu erreichen und einfach Eins mit uns zu sein.

Wir gehen unseren Weg also weiter: entschleunigt, im Einklang mit unserem inneren Ich, unserer Kreativität und unseren Visionen folgend. Wir beide seit 5 Jahren immer intensiver zusammenwachsend. Wir geben uns Freiraum für unser eigenes, persönliches Wachstum und  gleichzeitig Halt, Stabilität und Zuhause. Wir lernen durch Beobachten, reflektieren unser Verhalten, lösen alte Muster auf und werden auf tiefer Ebene immer entspannter.

Nein, es gibt wirklich keinen Grund, umzukehren und in alte Strukturen zurück zu gehen. Wir haben noch viele Ideen und Pläne, die uns immer weiter nach vorn und nach oben führen werden. – Und Ja, alles hat mit der Entscheidung, vegan zu essen, begonnen.

Begeisterung und Lebensfreude beim “Vegan für Einsteiger Kongress”

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Über Selbstheilung, Entgiftung und vor allem Motivation wurde ich auch beim “Vegan für Einsteiger”-Kongress interviewt, den
Patricia und Matthias in ihrer witzigen und inspirierenden Art unglaublich lebendig auf die Beine gestellt haben.

Die beiden Schauspieler kombinieren mit dem Kongress ihre Begeisterung für vegane Ernährung mit Ihrer Liebe zur Kamera und sorgen mit dem Mix an Wissen und guter Laune für eine spannend-unterhaltsame Zeit. Auch Dr. Rüdiger Dahlke, Ralf Brosius, Dr. Rudolph Bolzius, Ka Sundance, Lara Horlacher und viele Sprecher mehr teilen jede Menge Wissen, Erfahrung, Inspiration und Motivation.
Wir freuen uns, Dich dabei zu haben, wenn Du neue Anstöße für Deine Gesundheit findest und nebenbei noch diese ökologische Bewegung unterstützt.

 


Wir wünschen Dir, dass auch Du in Dich reinhören kannst, zu hören und zu spüren, welcher Weg der richtige für Dich persönlich ist, um vielleicht alte Grenzen zu sprengen und Deine Gesundheit und Dein Ich freizulassen.
Alles, alles Liebe und herzenswarme Grüße schicken Dir
Judith und Norman

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