MS, Asthma, Neurodermitis, Multiple Sklerose, Heuschnupfen, heilen, Heilung, vegan, Rohkost, Ernährung

Chemiebombe gegen die natürliche Körperfunktion

Die Erkenntnis, dass viele Deo-Sprays krebsfördernd wirken, hat es aus der Ecke der Verschwörungstheorien in die seriösen Nachrichten geschafft. Enthaltene Parabene und Phtalate haben östrogenähnliche Wirkung. Durch übermäßige Östrogenmengen wird so das Brustkrebs-Risiko erhöht und die Tumorbildung gefördert. Gleichzeitig werden die Schadstoffe im Gewebe eingelagert. Eine Britische Studie belegte Spuren von Parabenen in 20 verschiedenen Brustkrebstumorarten. In den Achseln befindet sich das Haupt-Lymph-Zentrum des Körpers, dessen Aufgabe die Abwehr und Entgiftung ist. Schadstoffe werden dort vor der Blutbahn zurückgehalten, um sie über den Schweiß abzugeben. Die Antitranspirant-Wirkung des Deo verhindert diese körpereigene Schutzfunktion aber. So läßt sich erklären, dass die meisten Brustkrebstumore an der oberen Außenseite der Brust entstehen. – Eben dort, wo die Lymphknoten sitzen.

Chemiebombe gegen die natürliche Körperfunktion
Aluminium-Salze werden Deos und Antitranspirants wegen ihrer zusammenziehenden Wirkung zugegeben. Sie sorgen dafür, dass sich die Schweißdrüsen verengen und weniger Schweiß austritt. Allerdings ist Aluminiumchlorid ätzend und wirkt deshalb hautreizend. Das Problem wird verstärkt durch den Schweißstau, der Entzündungen auslösen kann. Nebenbei erwähnt, weiß jeder Chemiker, dass Aluminiumchlorid ein aggressives Nervengift ist und die Erbinformationen schädigen kann. Die Inhaltsstoffe gelangen über die Lymphbahnen in den Körper und die verschiedenen Organe, so dass Aluminium ebenso die Metallbelastung im Körper erhöht. Es ist als Ursache für Alzheimer bekannt.
Auch Moschus-Verbindungen für den guten Duft und Halogenorganische Verbindungen, z.B. Triclosan, welches die Leberfunktion beeinträchtigt und oft mit Dioxinen verunreinigt ist, kommen in Deo-Sprays vor. Dioxine können Chlor-Akne auslösen. Halogenorganische Verbindungen kommen als Konservierungsmittel zum Einsatz. Sie können Jod, Brom und Chlor enthalten, die die natürliche Keimflora durcheinander bringen und als Allergie-auslösend gelten.

Die Schadstoffe werden als saure Schlacken im Unterhaut-Depot abgelagert. Über den Körperschweiß versucht sich der Körper großflächig davon zu entledigen. So entstehen Ekzeme, Hautunreinheiten, Hautentzündungen und Juckreiz. Benutzt man die üblichen Körperpflegeprodukte mit saurem pH-Wert, werden die sauren Schlacken wieder von der Hautoberfläche nach innen gedrängt. (Mehr Infos: Säure-Basen-Haushalt aus dem Lot: sauer macht nicht lustig)

Gut riechen um jeden Preis?
Aber auch die enthaltenen Duftstoffe können Allergien auslösen. Weil immer mehr Menschen mit Duftstoff-Allergien, Asthma oder Chemikaliensensitivität darunter leiden, werden sie in Ländern wie Kanada und Amerika immer öfter in Krankenhäusern, Universitäten, Behörden oder bei öffentlichen Veranstaltungen verboten.
Symptome sind Erschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit, Verwirrung, Appetitverlust, Depressionen, Ängste, Taubheitsgefühle, Atemwegsbeschwerden, Konzentrationsstörungen und Hautprobleme.

Verschlechterung von Krankheiten und Allergien durch Duftstoffe
Chemikaliensensitivität, Atemwegsbeschwerden, Bronchitis, Asthma und Allergien verschlimmern sich häufig durch Parfüms und Duftstoffe. 95% der Chemikalien, die in der Herstellung von Duftstoffen, Kosmetika und parfümierten Produkten eingesetzt werden, stammen laut der National Academy of Sciences aus der Erdöl- und Erdgas-Chemie. Aldehyde, Benzolderidivate und viele andere sind für ihre Toxizität bekannt.
Wie sich die vielfältigen Chemikalienmischungen mit z.T. hunderten Einzelsubstanzen langfristig auf die Gesundheit auswirken, ist bislang unerforscht. Vermutlich ist das Interesse an derlei Ergebnissen ziemlich gering.
Viele der in Parfüms oder parfümierten Produkten eingesetzten Chemikalien sind allerdings wissenschaftlich gründlich erforscht und es ist bekannt, dass sie Krebs oder Geburtsdefekte auslösen können. Auch weiß man, dass viele davon das Nerven- und Immunsystem beeinträchtigen und somit ein Risiko für MS (Multiple Sklerose) darstellen. Allergische Reaktionen ergänzen das schwerwiegende Gesundheitsrisiko.

Schön sein ohne leiden
Was nun tun, wenn man nicht müffelnd unter Menschen gehen möchte?- Ein natürliches Deodorant ganz einfach selbst herstellen:

Kokosöl pflegt die Haut, wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze, Natron absorbiert Gerüche und Maisstärke nimmt Feuchtigkeit auf. Ein perfekter Mix für ein wirksames und zuverlässiges Deo.

Zutaten:
50 ml flüssiges Bio-Kokosöl (4 EL festes Kokosöl in der Sonne oder auf der Heizung schmelzen lassen)
1 EL Natron (Natriumhydrogencarbonat)
1 EL Bio-Maisstärke
recyceltes Glas mit Deckel (Zwergenwiese-Aufstrich-Gläser haben einen Dichtring im Deckel)

Zubereitung:
In einer Schüssel Natron und Maisstärke mischen. Das flüssige Kokosöl dazugeben, gut verrühren und in das Glas abfüllen, bevor die Mischung fest wird.
 Einfach die Achseln damit eincremen.
Wer es duftig mag, kann zusätzlich noch ein ätherisches Öl dazu geben, z.B. Lavendelöl.

… Übrigens: eine natürliche, pflanzliche Ernährung wirkt entgiftend auf den Körper. Schadstoffe werden ausgeleitet, was vorübergehend zu strengerem Geruch führen kann. Ein entgifteter Mensch aber hat einen angenehmen Körpergeruch und stinkt nicht. Also: Nase zu und durch, durch die Entgiftungsphase.

4 thoughts on “Sind Deos und Antitranspirante gefährlich?

  1. Joanna

    Hallo!
    Was ist mit “bio Deos” wie z.B von Alverde und SebaMed, die bewusste auf Aluminiumsalze, Alkohol, etc sind?

  2. Vrohkost

    Sehr gute Fragen.
    Anfangs haben wir auch noch Bio-Deo´s ohne Aluminium, Silikon, Alkohol und anderen Stoffen genutzt. Aber auch diese Deo´s sind keine optimale Lösung weil diese noch viele weitere unnatürliche Stoffe enthalten, sie unsere Haut und Körper belasten.
    Aufgrund des wichtigen Entgiftungsprozess über die Schweißdrüsen und unserer Haut, sollte wir diesen auf keinen Fall unterbrechen um unsere Gesundheit langfristig zu erhalten. Es ist völlig natürlich Abfallprodukte aus unseren Körper zu entschlacken. Ein Deo wirkt so, als wenn Du Deinen After zuklebst und darauf wartest bis die aufgestauten Fäkalien Dich vergiften.

    Mit einer gezielten Entgiftung, einer vitalstoffreichen gesunden Ernährung und das vermeiden von Umweltgiften wird sich Dein Körper soweit regeneriert haben, dass Dein Schweiß und auch der Stuhl nicht mehr unangenehm zum Vorschein kommen.
    Nach 2-3 Monaten Ernährungsumstellung und Reinigung des Körpers nutzen wir keine Deo´s oder andere Pflegeprodukte, weil wir nicht mehr unangenehm riechen und wenn kann man sich auch waschen, dass ist viel natürlicher und gesünder.

    Ansonsten probier gerne das Kokos-Deo-Rezept aus.

    Liebe Grüße
    Norman

  3. Andrea

    Es gibt doch das UrDeo von Laetitia Naturprodukte, es enthält nur (trinkbaren) Alkohol und Basenpulver und wirkt perfekt. Ist dagegen auch was zu sagen?

    1. Barbara

      Spannende Frage … ob Alkohol in denaturierter oder natürlicher Form durch Einreibung auch Unheil im Körper anrichten kann?
      Alkohol – getrunken – ist ja in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden — im MS-Schub ist Alkohol also alles andere als hilfreich … ob das bei Deos oder Einreibungen auch gilt? – Vielleicht wissen Judith und Norman das?

      Viele Grüße
      Barbara

Leave a reply

erforderlich