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Giftfreie Pflege für gesunde Zähne

So viele bunte Tuben machen das Angebot an Zahnpflege verwirrend. Viele Spezial-Reinigungsangebote beim Zahnarzt und zuckerfreie Produkte aller Kategorien in den Supermärkten sollten uns annehmen lassen, dass jedermanns Zähne kerngesund und schlohweiß sind. – Und doch ist es mit der Zahngesundheit in den Industrienationen nicht weit her. Chemiebomben aus allen Richtungen bewirken genau das Gegenteil von dem, was sie versprechen.

Wie aber geht es anders? – Natürlich, gesund, nachhaltig pflegend und ohne viel Plastik-Müll?

Ist unsere Mundflora mit ihrem Mix an Mikroorganismen in einem ausgeglichenen Verhältnis, entstehen keine Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen. Auf den Zähnen, in deren Nähe und in den Zahnzwischenräumen tummeln sich aber mit Vorliebe Bakterienarten, die Zucker zu Säuren abbauen. Je mehr Zucker also in unserer Nahrung, desto höher ist der Säuregehalt in unserem Zahnbelag. Diese Säuren entziehen den Zähnen basische Mineralien wie Calcium, Kalium und Magnesium, was sie anfällig für Karies und Zahnstein macht. Die Säuren greifen aber auch das Zahnfleisch an und sorgen für Entzündungen, die bis in die Knochensubstanz eindringen kann. Eine ganz simple Erklärung für Zahnausfall. Viele der Beschwerden, die uns als altersbedingt oder als Abnutzungserscheinungen verkauft werden, sind es in Wirklichkeit gar nicht. – Es sind die Auswirkungen nicht artgerechter Ernährung.
Neben einer sanften, aber effektiven Zahnpflege ist somit die Ernährung ein wesentlicher Schlüssel zu gesunden, problemfreien Zähnen.

Schlechte Ernährung – Gute Ernährung
Wählen wir Lebensmittel mit starkem Verarbeitungsgrad und hohem Gehalt an raffinierten Zuckern, füttern wir die unerwünschten Bakterienstämme, die sich daraufhin stark vermehren und das Gleichgewicht im Mund ungesund aus dem Lot bringen.
Eine Erhährungsumstellung hin zu mehr pflanzlichen und basischen Lebensmitteln ohne stark säurebildene Elemente wie raffinierte Zucker, Fleisch, Milchprodukte, Weißmehl, Kaffee, Zigaretten und Alkohol (siehe auch Säure-Basen-Haushalt aus dem Lot: sauer macht nicht lustig) ist der erste Schritt zu weniger Komplikationen im Mund, weniger Angst beim Zahnarzt und kleineren Zahnarztrechnungen.

Herkömmliche Zahnpflege und Alternativen
So gut wie jede normale Zahnpasta enthält “zur Stärkung des Zahnschmelzes” Fluorid. Fluorid allerdings ist ein starkes Nervengift, verkalkt die Zirbeldrüse, die für unser Bewusstsein und unseren freien Willen zuständig ist und macht die Zähne so fest und spröde, dass man Gefahr läuft, dass Zähne eher brüchig werden. In unserem Artikel über Fluor findest Du wichtige Informationen dazu: Fluor: Kariesvorsorge oder Gesundheitsrisiko?. Das oft enthaltene Desinfektionsmittel Triclosan kümmert es wie Antibiotika nicht, ob es gegen gute oder schlechte Bakterien vorgeht. Auch ansonten finden sich in Zahnpasta jede Menge Chemikalien und Zusatzstoffe, die völlig unnötig bis schwerwiegend gesundheitsschädlich sind und über die Mundschleimhaut direkt in den Blutkreislauf und unsere Organe transportiert werden. In diese Reihe gehören auch die antibakteriellen Mundwässer.
Ein weiterer wichtiger Schritt zu gesunden Zähnen ist also der Verzicht auf Chemikalien, die unseren Körper aus der Balance bringen. Statt dessen können wir Zutaten verwenden, die unsere Gesundheit unterstützen. In Bioläden gibt es eine Auswahl an fluoridfreien Pasten und Mundwässern auf Basis von antibakteriell wirkenden ätherischen Ölen. Aber Vorsicht: die Zutatenliste sollte übersichtlich sein, ohne unaussprechliche Bestandteile!

Unsere Zähne brauchen eigentlich aber weniger als die meisten annehmen. Schaum ist meist nur ein Zeichen von Chemie aber nicht ein Kriterium für die Qualität der Reinigung.
Eine gesunde, unterstützende Zahncreme läßt sich ganz leicht selbst herstellen! Hier ein paar hilfreiche Zutaten:

Kokosöl
hat eine enorme antibakterielle und antiparasitäre Wirkung. Laurinsäure vernichtet krankheitserregende Keime durch seine fettspaltende Eigenschaft. Im Gegensatz zu Antibiotikum werden förderliche Bakterien aber nicht angegriffen.

Pfefferminze
wirkt antibiotisch, gegen Parasiten, Pilze und Bakterien, wirkt Entzündungen und Infektionen entgegen.

Zitronengras
besitzt die gleichen Eigenschaften und wirkt zusätzlich noch geruchshemmend und nervenstärkend.

Aloe Vera
wirkt ebenfalls gegen Pilze und Bakterien, entzündungshemmend und schmerzlindernd und förderlich für Heilungsprozesse.

Zimt
wirkt ebenfalls antibakteriell, entzündungshemmend und besitzt zudem eine schmerzstillende Wirkung.

Kristallsalz
enthält über 80 Mineralien, die die Zahnsubstanz unterstützen und mit ihrem basischen pH-Wert die Säureflut im Mundraum neutralisieren. Krankheitsfördernde Bakterien fühlen sich nicht mehr wohl, die positiven Bakterien werden gefördert, so dass das Mundmilieu wieder zu seinem Gleichgewicht findet.

Xylit
wird aus Birkenrinde gewonnen und kann als Zuckerersatz verwendet werden. Das Beste an dem wertvollen weißen Puder: es ist basisch, schützt die Zähne vor Karies und heilt sogar vorhandene Löcher aus, indem es eine feste Schutzschicht über die Zähne legt.

Natron
auch als Baking Soda oder Natrium Bicarbonat seit Jahrhunderten als Hausmittel bekannt, ist basisch, rein natürlich und macht die Zähne wunderbar sauber. Es wirkt aufhellend und neutralisiert Karies verursachende Säuren und hinterläßt durch seinen pH-Wert ein angenehmes Mundgefühl. Einfach eine Prise Natron auf die Zahnbürste geben und sanft putzen. Weil Natron Gerüche bindet, beseitigt es nebenbei gleich Mundgeruch. Für diesen Zweck kann es auch als Mundwasser benutzt werden: einfach einen Teelöffel Natron in einem Glas Wasser lösen und gurgeln.
Natron gibt es unglaublich günstig in Drogerien oder im Supermarkt als Kaisernatron.

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vegane Holzzahnbürste aus Bambus

Putzen ohne Plastik?
Als ich vor etwa 2 Jahren stutzig meinen Zahnarzt fragte, warum trotz bewußt sanften Putzens meine Zahnhälse immer freier liegen, empfindlicher werden und sich zu unschönen gelben Kuhlen entwickeln, konnte er nichts Ungewöhnliches daran finden. An der Bürste würde es auf keinen Fall liegen. Für mich war das aber der Wink, mich auf die Suche nach einer Alternative zu machen.

Um die herkömmliche Art des Putzens gesundheitsverträglicher zu gestalten, gibt es in Naturwarenläden Zahnbürsten aus Holz mit Borsten aus Naturmaterialien. Zum Beispiel aus schnellwachsendem Bambus. Sicherlich eine gute Wahl.

Ich hatte aber weiter gedacht: Durch die pflanzliche Ernährung ohne künstlichen Schnickschnack fürchtete ich mich nicht vor den bösen Zahnmännchen, die des nachts hinterlistig meine Zähne anknabbern. Ich wollte, dass mein Mund wieder natürlich ins Lot kommt.
An Afrikaner aus dem Busch mit strahlen weißen Zähnen musste ich denken. – Und an Miswak.

Tausende Jahre Tradition: Miswak

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Rundum ökologische Miswak-Bürste von SWAK

Auf der Suche nach den Ästlein des “Zahnbürstenbaumes” bin ich auf die SWAK-Bürste gestoßen: Sie vereint die Vorteile unserer “modern-bequemen Welt” mit den Wunderwirkungen der Natur: Von Zahnärzten entwickelt, bietet sie einen ergonomischen Griff aus Natur-Kunststoff mit auswechselbaren Köpfen aus Miswak. Eine sehr funktionale und überzeugende Sache, wenn auch leider nicht ganz preiswert. Die Zahnoberfläche wird wunderbar und langanhaltend glatt und das ganz ohne Zahnpasta: die Zweige des Arak-Baumes werden von Afrika bis Indien seit jeher zur Zahnpflege eingesetzt und enthalten eine natürliche Zusammensetzung von zahnfreundlichen Mineralien und Spurenstoffen, die in chemischen Zahnpasten nachgeahmt werden. Die natürlichen Inhaltsstoffe reinigen und desinfizieren, wirken blutstillend und verhindern das Eindringen von Bakterien bzw. töten diese ab und überziehen die Zähne nach dem Putzen mit einem Schutzfilm. Ein weiterer Vorteil: Miswak kann trocken angewendet werden und somit immer und überall. – Ein großer Vorteil, den ich gerne nutze: beim Lesen, als Beifahrer auf dem Weg zum Einkaufen oder beim Spazierengehen mal nebenbei. Die Zähne werden so sauber, dass das Gefühl aufkommt, dass 2x täglich putzen nicht notwendig ist. Die Ästlein massieren zudem das Zahnfleisch und stärken es.

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Traditionelle Miswak-Bürste vom Arak-Baum

Als Fortgeschrittene sind wir später auf die Naturholz-Miswakzweige umgestiegen, für die man sich etwas gelenkig zeigen muss, um die Rückseite der Schneidezähne zu putzen, aber sie sind derzeit unser Favorit in Sachen Verträglichkeit, Wirkung, Haltbarkeit, Machbarkeit, Preis-Leistung und Umweltfreundlichkeit. Die Zweige sind auch prima für kleine Kinder, die darauf kauen können und gleichzeitig ihre Zähne pflegen. Wir kombinieren auch gern mal Miswak mit Natron.

 

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Natürlich Zähneputzen mit Natron und Miswak

Fazit unseres Experimentierens
Unsere Erfolge: Meine Zahnhälse haben sich wunderbar regeneriert, sind nicht mehr empfindlich, nicht mehr vergilbt und ausgekerbt, sondern geben mit dem Zahn wieder ein Gesamtbild. Während ich früher trotz vieler Bemühungen dem Zahnarzt viel Arbeit aufgegeben habe, fühlt sich jetzt endlich alles rund an in meinem Mund. Keine Löcher mehr, kein Zahnbelag und immer ein angenehmer Geruch. – Auch Norman hat ein erstauntes Kompliment auf der Liege bekommen: “So gesunde Zähne in diesem Alter! Das habe ich noch NIE gesehen!”

Ein wichtiger Effekt natürlicher Mundpflege ist vor allem auch die körpereigene Vitamin B12-Produktion. Denn wie unsere Bakterien im Darm produzieren auch die Bakterien im Mund B12, wenn sie nicht durch Ladungen an Chemie dahingerafft werden.
Es lohnt sich also, über die tägliche Mund-Pflege nachzudenken. Wenn Dir die Holzvarianten zu abgefahren vorkommen, kannst Du auch einen ersten chemiefreien Versuch mit dieser Selbermach-Zahnpasta wagen:

Schnelles Rezept für gesunde Zahnpasta
+    5 TL Kokosöl
+    5 TL Natron
+    1 TL Xylit
+  10 Tropfen Pfefferminzöl

Natron und Xylit mischen, mit dem Kokosöl vermengen und anschließend das Minzöl einrühren. In ein Schraubglas abfüllen und fertig.

Mit dem Umstieg auf natürliche Zahnpflege senkst Du gleichzeitig das Potential für Asthma, Nerodermits und Allergien und die Risikofaktoren für vorschnelle Alterungsprozesse und Zivilisationserkrankungen.
Kennst Du auch schon unseren weiteren Artikel über Zahngesundheit und Amalgamfüllungen: Heilungschancen für Multiple Sklerose?

Ein strahlendes Lächeln und frohes Putzen wünschen wir Dir!
Alles Liebe, Judith und Norman

Quellen:
www.Zentrum-der-Gesundheit.de
www.SWAK.de

13 thoughts on “Natürlich gesunde Zähne – giftfreie Zahnpflege

  1. Hans-Martin Tange

    Ich habe den Artikel mit sehr viel Aufmerksamkeit gelesen. Den Aspekt der Ernährung für die Auswirkungen auf Zahn- und Zahnfleischerkrankungen hatte ich keine sonderliche Bedeutung beigemessen. Jetzt sehe ich das in einem ganz anderen Licht. Ich denke, dass es überhaupt wichtig ist, über seine Essensgewohnheiten nachzudenken. Für die Zahnpflege habe ich auch einen Tipp – Ultraschallpflege wirkt antibakteriell.

    1. Vrohkost

      Vielen Dank.
      Mit unseren Artikel und Erfahrungen möchten wir aufzeigen, dass ein natürlicher Weg zur nachhaltigen Gesundheit, nicht nur effektiver und preiswerter, sodern auch frei von Schadstoffen (die den Körper an anderen Stellen belasten) und viel umweltfreundlicher ist.

      Ihr Tipp von “Ultraschallpflege” der Zähne, die nach Ihrer E-mail-Adresse zu deuten auf den Kauf von “Ultraschallzahnbürsten” lenkt, gehört nicht zu unserer Empfehlung. Diese Art von Zahnpflege geht genau in die andere Richtung. Wir haben einige Kritikpunkte, aber das wichtigtse ist das Ergibnis und dass bekommen wir, mit sehr wenigen Ausnahmen, ausschließlich durch Naturprodukte eine viel schonende und nachhaltige Pflege der Zähne, Zahlfleisch, Mund, Rachen und Schleimhäute.
      Nun da währe, dass es sich bei den Ultraschallzahnbürsten gar nicht um Ultraschall handelt, weil diese elektrisch betriebenen Zahnbürsten zwischen 200-300 Hertz aufweisen und sich mit dieser Frequenz nicht im Ultraschall befinden. Aber das ist auch gut so, ansonsten bliebe langfristig von unseren Zähnen und alles rund um dem Mund nichts mehr übrig, da die sehr hochfrequenten Schallwellen, nicht nur die Zelloberfläche aufreist und Nerven zerstörrt, sondern auch die Zähnen aufbricht und zerbröselt. Bei der Schallzahnbürste handelt es sich nur um eine durch Vibration (Schall) verbesserte elektrische Zahnbürste, die vielleicht durch die Vibration die Zahnpaste besser in den Zwischenräumen verteilt.
      Außerdem hat Plastik oder jegliche andere Form von künstlich hergestellen Stoffen weder in unserem Mund noch in unseren Körper verloren. Die Gefahren einer Vergiftung durch Plastik oder Kunststoff ist in unseren Alltag sehr groß, dass fängt schon mit den Plastikt verpackten Lebensmitteln an. Aber die Zahnplehge ist eine der größen Plastik-Vergiftungsquellen, da wir diese mehrmals täglich durchführen und der Plastikabrieb der Borsten und die Kunststoffpartikel in der Zahnpasten (neben allen weiteren chemischen Giftstoffen) gelangen jeden Tag in unseren Körper. Es ist bei einmal Zähneputzen nur eine mg-Dosis, aber mit der Häufigkeit und der Zeit (10-20 Jahre) verheerend. Besonders bei Kindern, da schon nach wenigen Monaten.

      Tipp > Für eine effektive antibakterielle Mund und Zahnpfelge. Ölziehen mit Kokosöl. Einen kleinen Schluck Kokosöl paar Minuten durch die Zähnen ziehen wirkt nicht nur antibakteriell, sondern auch antiviral, antiparasitäre, bindet Giftstoffe, vernichtet krankheitserregende Keime und pflegt sanft und schonend den gesamten Mundraum.

      Vielen Dank für den Beitrag,
      wir freunen uns immer über Anregung.

      Herzliche Grüße

      Norman Capito

      http://detektor.fm/digital/fortschritt-ultraschallzahnbuersten-was-bringen-sie-wirklich-2
      http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/Schadstoffe-im-KinderAlltag-Forschungsstand-schwerpunkt-adhs/

  2. Britta

    einfach toll, den Artikel habe ich gebraucht.
    So simpel und einleuchtend.
    Die Miswakzweige habe ich gleich im Zähnerpack bestellt. Wir haben drei Kids und v.a. der Kleinste darf dann an dem Zweig nach herzenslust dran herumkauen. Cool!
    Übrigens bekommen unsere Kids auch oft selbstgemachte Schokolade (aus Kokosöl, Birkenzucker und rohem Kakao)nach dem Zähneputzen, was sie natürlich richtig cool finden.
    Also vielen, vielen Dank!

  3. Margit

    Vielen Dank für die Information.
    Ich habe mir gerade die Beschreibung des Miswak-Zweiges angesehen und in den Inhaltsstoffen befindet sich Fluorid.
    Ist dieses Fluorid nicht vergleichbar mit dem, das sich in herkömmlichen Zahnpasten befindet? Denn eigentlich vermeide ich Fluoride, wo es nur geht.
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Herzliche Grüße
    Margit

    1. Vrohkost

      Hallo Margit,
      danke für Deine Anmerkung und sehr wichtigen Hinweis.

      Fluorid ist nicht gleich Fluorid!
      In der Natur kommt Fluorid in den Böden und dadurch in den Pflanzen als Spurenelement von.
      Diese natürliche Fluorid hat eine ganz andere Verbindung und Eigenschaft als das künstlich veränderte Abfallprodukt-Fluorid aus
      der Metallindustrie. Und genau dieses künstliche erzeugte Fluorid ist für unser Körper schädlich.
      Da die Industrie anfangs die künstlichen Fluoride in die Abwässer gekippt hatten und nachdem sich die Natur, die Landschaft und die Umgebung
      der Seen durch dieses Gift stak verändert hatten, haben sich Naturschützer und -Organisationen darüber aufgeregt.
      Daraufhin musste die Industrie eine andere Entsorgungslösung finden und die fand sie zu erst in der Schädlingsbekämpfung für Anbaupflanzen,
      in Medikamenten speziell Psychopharmaka (verhärtet die Zirbeldrüse und macht willenslos) und als irgend ein Zahnarzt fälschlicherweise auf
      die Idee kam das Fluorid im Zusammenhang mit den Schutz vor Karies steht, ist auch hier die Industrie als weitere Entsorgungsvariante aufgesprungen.
      Damit die Metallindustrie diese lokrative Entsorgung weiter aufrecht erhalten konnte, wurde dieses Gerücht so stark gefördert, dass heute die meisten
      Menschen denken, dass wir ein Fluorid-Mangel besitzen und über Zahnpasten, Trinkwasser oder Fluorid-Tabletten diesen Mangel ausgleichen müssen.

      Und Du hast recht, versuche dieses Gift von Deinen Körper fern zu halten, weil es gibt heute Zahlreiche Studien und Negativerfahrungen die leider nicht
      alle an die Öffentlichkeit gelangen.
      http://www.vrohkost.com/flour-gesundheitsrisiko-statt-kariesvorsorge/

      Das natürliche Spurenelment Fluorid das in vielen Wildkreutern und Gemüsesorten vorkommt, sowie auch in der Miswak-Zweig hat nicht die selben Eigenschaften
      und Auswirkungen wie das Abfall-Fluorid aus der Industrie. Einige Hersteller von den Naturprodukten haben leider nicht das Wissen und denken dass sie das
      natürliche Spurenelement besonders hervorheben müssen, dass aber zu einer Verwirrung bei den bewussten und informierten Entverbrauchern_innen führt.

      Nochmals vielen Dank für Deinen sehr wichtigen Einwand.
      Liebe Grüße
      Norman

      1. Marion

        natürlich ./. aus der Chemiefabrik

        das kann ich in Sachen Jod bestätigen.

        Gegen das künstlich/synthetisch hergestellte Jod, das z.B. im jodierten Speisesalz vorkommt, habe ich eine nachgewiesene Allergie (ok, das Testmaterial stammte aus einer Jod-Kapsel, die die Frau meines Allergologen für ihre Schilddrüse einnehmen musste.

        Seitdem verwende ich nur noch Ursalz, Steinsalz, Meersalz und zwar unbehandeltes, und meine Durchfälle verschwanden.

        Als natürliches Jod zerkaue und schlucke ich danachtäglich alle Kerne, die in einem Bio-Apfel drin sind – ohne Durchfälle. In einem Apfelkern soll die Tagesration natürliches Jod enthalten sein.

        Ach ja, Apfelkerne sind giftig? aber nur, wenn ich eine ganze Cup (amreikanische Tasse) voll davon auf einmal kaue und schucke, es kommt also auf die Menge an.

        Quelle: Störungen der Schilddrüse (Dr. med. M.O. Bruker + Ilse Gutjahr)

        1. Vrohkost

          Dankeschön, Marion, für Deine mitreißenden Zeilen und dass Du Deine Erfahrung mit uns teilst!

          Ja, dass Apfelkerne so giftig seien, können wir auch nicht bestätigen. Seit wir uns mit bitteren Aprikosenkernen beschäftigt haben und festgestellt haben, dass die wirksamen Inhaltsstoffe auch in Apfelkernen enthalten sind, essen wir sie dankbar mit. Und wir sind auch ganz lebendig. – Es ist wirklich einfach: alles, was wir brauchen, finden wir in der Natur, nicht in der chemischen Produktion. So ist es schließlich für uns eingerichtet. Und es scheint mühsam, so kleine Puzzleteile, wie bei Dir das Jod im Speisesalz als Allergieauslöser, auf dem Weg zum Gesundwerden zu finden. Uns unsere Ernährung so naturnah wie möglich einzurichten, ist deshalb langfristig doch die einfachste Variante. – Und die leckerste noch dazu. 😀
          Danke Dir und viele neue spannende Erkenntnisse plus ganz viel Wohlgefühl! Judith

  4. Karin

    besser hätte man diesen Artikel nicht verfassen können!! Ich als Zahnärztin kann Deiner Darstellung nur beipflichten- ich selber lebe seit einem JAhr vegan ; diese Ernährungsumstellung hat zwangsläufig mit sich gebracht,dass ich inzwischen einen kritischeren Blick auf Kosmetikprodukte und Medikamente bzw. schulmedizinischer Therapien werfe.
    Meine selbstgemachte Zahnpasta besteht aus Natron,Kokosöl und Zeolith.Ich habe ein Leben lang unter empfindlichen Zahnhälsen gelitten,obwohl ich eine Schallzahnbürste verwendet habe, die gerade bei Patienten mit freiliegenden ZAhnhälsen empfohlen wird- auch regelmässige Anwendung von Fluorid- und Chlorhexidinlacken,welche für diese Indikation eingesetzt werden,haben nicht wirklich etwas verbessert.
    Erst jetzt , durch die Verwendung der selbstgemachten Zahncreme habe ich endlich keine Kälteempfindlichkeit mehr.
    Übrigens-die SWAK-Bürste habe ich bereits getestet und finde sie grossartig; sie ist von einem Zahnarzt entwickelt worden,der ebenfalls neue Wege beschreitet:-)
    Viele liebe Grüsse
    Karin

  5. Anna

    Ich hab mir heute auch meine Zahnpaste gemacht, allerdings nach einem anderem Rezept.
    Habe Chlorella und grüne Heilerde und noch ein paar ätherische Öle zu eurem Rezept hinzugefügt.
    Was hält ihr von diesen Zutaten?

    Übrigens: Danke für eure tollen Tips

    1. Vrohkost

      Liebe Anna,

      wow was für eine klasse Idee!
      Mit dem Chlorella werden noch unbeliebte Stoffe gebunden und ausgespült, die Heilerde steuert wichtige Mineralien und Energie bei und die Öle pflegen das Zahnfleich und die Schleimhäute und geben zusätzlich einen angenehmen Atem.
      Damit hast Du die absolute Super-Zahnpflege kreiert.
      Wir freunen uns, wenn Du Deine Erfahrungen mit Deiner Kreation direkt unter diesem Kommentar mit uns und allen anderen teilst.

      Vielen Dank für Deine Idee.

      Herzliche Grüße
      Norman

    2. Udo

      Hallo Anna, du bist sehr innovativ…wie kommst Du auf diese Zusätze, die sehr zu empfehlen sind. Bist Du Zahnärztin?:-))

      Liebe Grüsse von der Sonneninsel sendet Dir

      Udo

      PS: hast Du schon mal mit Kokos-Öl “Öl” gezogen?

  6. Evelin

    Liebe Judith, lieber Norman
    Herzlichsten Dank erstmal für diese tollen Inputs! Habe mich sofort an eine eigene Zahnpasta gewagt, die ich nun inkl. morgendlichem Ölziehen seit bald acht Wochen benutze – mit sehr viel Freude. Da ich ein Implantat als auch seinen Nachbarnzahn habe, bei dem das Zahnfleisch sich zurückzuziehen begann, bin ich gespannt, wie sich mein Zahnfleisch entwickeln wird. Denn die Zahnärzte haben mir bereits eine Zahnfleischtransplantation vorausgesagt!

    Nun habe ich ein paar Fragen zu den Zutaten: Aloe Vera ist ja als Saft nicht haltbar, der verdirbt ja. Wie nutzt ihr Aloe Vera in der Zahnpflege?
    Dann habe ich in meine erste Zahnpasta nach eurem Rezept hergestellt und statt des Pfefferminzöls eine grosszügige Messerspitze Zimt verwendet, als auch ein Himalayasalz-Steinchen. Die Zahnpasta ist dadurch recht salzig geworden, was ich mochte und mir die Salzlust beim Essen verminderte (: Nur frage ich mich, ob es eventuell trotzdem zu viel Salz hätte sein können? Es kribbelt recht, mein Zahnfleisch, ist schön gerötet und zuallererst gab’s eben offene Stellen durchs Putzen (hatte aber auch grad ne neue Natur-Zahnbürste genommen, die anfangs immer zu harte Borsten hat). Die nach einer Woche und zwei Tagen Zahnputz-Aussetzen an diesen Stellen schnell wieder verheilt sind.

    Seid lieb gegrüsst! Und danke für eure tolle Arbeit, ich finde jeden Bericht sehr aufschlussreich und ansprechend!!

    Evelin

    1. Evelin

      Ach ja, und wisst ihr was über das Grapefruitkerne-Extrakt. Davon einen Tropfen auf die Zahnbürste zu tun, wurde empfohlen nach der natürlichen Zahnpflege. Zur Desinfektion. Nur möchte ich damit natürlich nicht die natürliche B12-Produktion verhindern! Ein eingenommener Tropfen dieses Extrakts soll nämlich bei einem Candida-Befall des Darms sehr hilfreich sein gegen diese Bakterien…

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