MS, Multiple Sklerose, Neurodermitis, Asthma, Heilung, heilen, Heuschnupfen, Immunsystem, Antioxidantien

Kakao enthält 30mal mehr Antioxidantien als Grüner Tee

Schon die Azteken und Mayas verehrten die Kakaobohne und setzten sie als Handelswährung ein. Für uns ist heute Kakao als Genussmittel, aber auch besonders auch für unsere Gesundheit sehr wertvoll. Dabei wurde das Wunderpaket mit 400 Inhaltsstoffen noch nicht einmal komplett entschlüsselt.

Gute-Laune-Tafel Anadamid und Phenylethylamin wirken auf die Teile des Gehirns, die für Glücks- und Lustempfinden verantwortlich sind. Das Gutelaune-Paket veranlasst unser Gehirn zur Ausschüttung von Dopamin und Serotonin und ruft damit ausgeprägte Glücksgefühle hervor. Magnesium stärkt die Nerven gegen Stress und Arginin wirkt aphrodisierend. Phenylethylamin ist am Verliebtsein beteiligt, wirkt antidepressiv und motivationsfördernd. Koffein verringert die Müdigkeit und steigert die geistige Leistungsfähigkeit.

Gutes für die Haut Bei regelmäßigem Genuss von flavanolhaltigem Kakao bessert sich die Hautfeuchtigkeit, so dass raue und schuppige Haut zurückgeht. Sogar der Schutz der Haut vor UV-Strahlen wird gestärkt. Flavanole gehören zu den Polyphenolen und sind starke Antioxidantien. Auch CocoHeal (N-Phenylpropenoyl-L-aminosäureamide) sorgt sich um die Haut: es wirkt wachstumsfördernd auf Hautzellen. Wissenschaftler der Universität Münster haben diese Substanz aus Kakao isoliert und charakterisiert. Besonders Neurodermitis-Geplagten kommen die hautregenerativen und wundheilenden Eigenschaften zugute. Auch wegen des sehr hohen Fettgehaltes sind Cremes mit Kakaoanteil optimal für die Pflege der trockenen und sensiblen Haut. CocoHeal verlangsamt gleichzeitig den Alterungsprozess der Haut und macht sie straffer.

Kakaobohne

Kakao erfreut den Gaumen und die Gesundheit

Gute Altersvorsorge Das im Kakao entdeckte Polyphenol Epicatechin sorgte aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung für Aufsehen. Harvard-Professor Norman Hollenberg fand heraus, dass es das Auftreten von vier der fünf häufigsten Krankheiten der westlichen Welt (Hirnschlag, Herzinfarkt, Krebs und Diabetes) auf weniger als zehn Prozent senken könnte. Die Polyphenole werden aus der Schokolade ins Blut aufgenommen, schützen vor freien Radikalen, wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Der positive Effekt auf die Endothelfunktion vermindert Arterienverkalkung, senkt Bluthochdruck und beugt so einem Herzinfarkt vor. Epicatechin stärkt vermutlich auch das Langzeitgedächtnis: für Schnecken wurde eine direkte Wirkung auf das zentrale Nervensystem nachgewiesen. Auch Theobromin stimuliert das zentrale Nervensystem, erweitert die Blutgefäße und tut somit bei Bluthochdruck und Kopfschmerzen gut. Einer Studie von Omar Usmani (London, 2004) nach, kann Theobromin auch lindernd bei Hustenanfällen wirken. Zahlreiche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Kakao und Kakaobutter das (schlechte) LDL-Cholesterin senken und das (gute) HDL-Cholesterin steigern. Zusätzlich verringern sie die Thrombozytenaggregation und senken damit das Thromboserisiko. Wie R. Morrissey 1986 herausfand, ist der Einfluss bei höherem Kakaobutteranteil deutlicher. Man sollte deshalb lieber zu dunkler Schokolade greifen.

Gesund naschen: dunkle Schokolade Leider werden übliche Schokoladen bis auf 130 °C erhitzt, so dass viele der wertvollen hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe zerstört sind. Neben der Gefahr von Übergewicht und Karies haben Studien ergeben, dass zugegebene Milch und Zucker die Aufnahme der Antioxidantien hemmen. Flavonoide sind in Milchschokolade und weißer Schokolade kaum bis gar nicht vorhanden.

Der positive Effekt auf die Haut wurde deshalb insbesondere für Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil festgestellt. In  unverarbeitetem Rohkakao bzw. in Rohschokolade ohne Zusatz von Industriezucker steckt ein außergewöhnlich hoher Anteil an Flavonoiden. Kalt verarbeiteter, also lebendiger Kakao ist eine der reichsten Quellen für jungerhaltende Antioxidantien. Auch die reichlich enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme bleiben durch schonende Verarbeitung im Kaltverfahren weitestgehend erhalten.

Genuss mit Heil-Faktor bietet dunkle Schokolade, die mit Vollrohrzucker (z.B. GEPA Grand Noir) oder Kokosblütenzucker (z.B. Vivani oder Lovechoc) gesüßt ist. Einfache Rezepte für leckere selbstgemacht rohe Schokoladen und gesunde Schoko-Super-Puddings erhaltet Ihr bald auf unserer Seite.

2 thoughts on “Kakao: Naschen als Medizin

  1. Irma

    Ich bin total begeistert über diesen Blog!
    Danke!

    1. Vrohkost

      Danke für Deine wunderbare Begeisterung, Irma!

Leave a reply

erforderlich