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Unser Inselbaby

Ein Blick zurück und eine Feststellung: wieder schließt sich ein Kreis, wieder macht alles Sinn, was passiert ist. 



Als ich 2014 zu entgiften begann, um gesund zu werden und die leidige Multiple Sklerose hinter mir zu lassen, beflügelten mich die schnellen Resultate so sehr, dass mein gesteckter Zeitplan von 6 Monaten gleich über Bord ging und mich ein ganz neuer Fokus in seinen Bann zog: meine Zellen sollten gründlich tiefengereinigt sein. Damit sie wieder ihre angedachten Funktionen ausführen können, und mich nicht nur geistig fit und körperlich leistungsfähig fühlen lassen, sondern vor allem auch gesunden, von meinem derzeitigen Zustand unbeeinträchtigten, Nachwuchs auf den Weg schicken.

Der sollte sich nicht wie ich mit so vielen Problemen rumschlagen müssen. – Und solange machte ich voller Motivation und Leichtigkeit weiter. Wissend, dass eine Schwangerschaft dann passieren würde, wenn mein Körper ins Lot gekommen und bereit dafür ist. 


Inspiration für ein neues Level

Wir waren bereits einige Zeit in Thailand, als zwei wunderbare Bücher den Weg in meine Hände fanden: „The Birthkeepers“ und „The Drinks are on me“ über Geburt und Stillen wie von der Natur gedacht von Veronika Sophia Robinson. Ich war sofort gefesselt und wir philosophierten als Paar gemeinsam, wie wir Schwangerschaft, Geburt und Elternsein im Einklang mit Seele und Natur verstanden und umsetzen wollten. Unsere Vision war klar und in mir ein starkes Gefühl: Das Meer ruft mich. – Obwohl wir Chiang Mai und unser Leben dort sehr mochten, zogen wir einige Monate später tatsächlich weiter. Wir hatten unser Inselparadies gefunden. Ein kleiner Bungalow am Naturstrand, türkisfarbenes Wasser, Kokospalmen im Garten. Zauberhaft und unglaublicher Balsam für meine Seele. Die schlug die ersten Wochen Purzelbaum vor Wonne, konnte so viel alten Ballast abwerfen. Noch immer begleiteten uns unsere besten Freunde Chlorella, Grüne Smoothies, Früchte und frisches Gemüse. Dazu kamen Kokosnüsse, selbstgemachte Kokosmilch und Kokosjoghurt. Irgendwann fand ich meinen Weg zum Yoga, dessen Wirkung auch nicht lange auf sich warten ließ und mich zusätzlich beflügelte. Ich hätte mich wohl körperlich und mental nicht besser fühlen können, als sich eines Tages im letzten August ein vorfreudiges Gefühl in mir ausbreitete. MS Multiple Sklerose Allergien Selbstheilung heilen Alleingeburt Schwangerschaft
Mit pflanzlicher Ernährung entspannt durch die Schwangerschaft

Vom ersten Moment an ahnte/wußte ich es, doch ich ließ es einfach wachsen, dieses Gefühl, und war entspannt gespannt. Bis meine Periode schon 2 Monate überfällig war und mir täglich übel und wackelig auf den Beinen war. Dann war es klar genug: ich war schwanger und auch Norman erkannte mein kleines Geheimnis. Ich verbrachte wohl die entspannteste Schwangerschaft dieses Planeten. Diesen 3. Monat, der von Übelkeit geprägt war, verbrachte ich einfach sehr gemütlich auf der Terrasse und in der Hängematte und ließ mich von YouTube in Sachen Bewusstsein und Gedankenkraft inspirieren. Die Monate, die folgten, waren wirklich außergewöhnlich. Nie fühlte ich mich wohler in meinem Körper, nie verbundener mit mir selbst. Als ob Schwangersein ein natürlicher Zustand für mich wäre. Allerdings verlor ich meinen Appetit auf Grüne Smoothies. Meine Recherchen ergaben, dass viele Kräuter so reinigend wirken, dass sie auch gleichzeitig abtreibend wirken können. Ich war positiv überrascht. Auch hier war mein Körper so clever, dass er mir die richtigen Signale sandte. Wieder mal ein Zeichen, dass ich mich wirklich auf mein gutes Körpergefühl verlassen und ich voll ins Vertrauen gehen kann. Genau wie die Schwangerschaft, die ich vom ersten Moment an vermutete und sich nun deutlich bestätigte. Ich wollte keinen Test machen und von einem Stück Plastik meine Emotionen bestimmen lassen. Ich wollte es von meinem Körper gesagt bekommen. Sogenannte und bedenkliche „Vorsorge“-Untersuchungen hatten wir für uns ausgeschlossen, so dass ich weiter meiner ehrlichen Vorsorge fröhnte: Chlorella (nun in niedriger Dosierung) und geballte Nährstoffe, Sonne, Meerwasser, Schlaf, ein bisschen Yoga und allgemein entspannte Tage. Was sich nicht gut anfühlte, wurde rausgestrichen. 
Unser tägliches Frühstücksmüsli aus vielen Sorten Samenkörnern, Maca und frischen Früchten plus Kokosmilch hat mich schon mit allem versorgt, was sich meine Zellen wünschen könnten, denn Heißhunger kam nie auf. Die einzige interessante und umso deutlichere Änderung meines Essverhaltens: ich verschmähte plötzlich das Thaifood und hatte Heimat-Appetit. Kartoffeln, Blumenkohl, Sauerkraut, Nudelsuppe… Aber kein Problem, auch in diese Richtung mit den thailändischen Zutaten vegan und glutenfrei zu kochen. Meine Lust am Experimentieren war neu erwacht. Ich gönnte mir zusätzliche Portionen guter Öle. Ich fühlte mich so fit und ausgeglichen, dass das für mich eine schöne Bestätigung war, dass ich auch in der Schwangerschaft mit unserem Konzept, gesund durch pflanzliche, glutenfreie und enorm nährstoffreiche Ernährung, auf dem richtigen Weg bin. (Der Vollständigkeit halber: Gelegentlich gönnte ich mir etwas Ziegenkäse. Nicht aus Heißhunger. Ich wollte einfach großzügig und freundlich mit mir selbst sein. Aber im Nachhinein betrachtet wäre es nicht notwendig gewesen. Da waren keine klaren Signale, dass mein Körper Bedarf angemeldet hat.)

 Das Baby in meinem Bauch war fit und aktiv, strampelte oft wild und zeigte mir schon früh, dass es mit dem Kopf nach unten liegt. Ich war die ganze Zeit mit einem guten Gefühl unterwegs.
Die gesamten 9 Monate über gab es keine Situation oder Zweifel, die einen Arzt erfordert hätte und ich genoss die Zeit mit mir selbst und mit Norman in vollen Zügen. Wir waren uns wunderbar einig über unseren Weg und herrlich entspannt. Ich bin mir sehr sicher, dass ich den wunderbar unkomplizierten Verlauf vor allem dem intensiven Entgiften zu verdanken habe und auch hier meine Idee aufgegangen ist.

MS Multiple Sklerose Allergien Selbstheilung heilen Alleingeburt SchwangerschaftDie Vision wird Realität

Auf die Geburt bereitete ich mich gedanklich vor. Wie wir uns das vorstellten, wußten wir ja bereits aus unseren Gesprächen in Chiang Mai, nun ließen wir das Leben einfach machen und die ganze Vision Realität werden. Ich freute mich sehr auf die Geburt, auf diese intensive Erfahrung an sich – und weil es mir generell schwer fällt, Fokus zu halten – auf diesen meditativen Prozess, der mich ganz konzentriert bei mir selbst sein läßt. 
Nachdem ich 3 Wochen vor meinem errechneten Termin mental schon mal ganz nah dran war an der Geburt und ich das Bedürfnis nach Rückzug hatte, änderte sich meine Laune in Woche 39 nochmal und ich wurde wieder gesellig, wollte jeden Tag „das letzte Mal vielleicht“ auswärts Essen und Freunde besuchen und fuhr allein auf dem Moped zum Einkaufen. Ich folgte einfach meinem Körpergefühl und lag immer richtig damit. Einzig das Schlafen wurde anstrengend und das Liegen auf dem Bauch fehlte mir. Aber auch da fand ich einen tollen Trick: Mittagsschlaf am Strand. Ein Loch gegraben und den Bauch reingelegt. Oh, so eine Wohltat.
Eines Morgens etwa gegen 4 Uhr, 10 Tage nach meinem errechneten Termin, ging es dann aber doch los. Die ersten Krämpfe kamen auf und ich vermutete Durchfall vom vielen Olivenöl. Der Durchfall ging, die Krämpfe blieben, das Baby machte sich also auf den Weg. Ich ahnte, dass es ein langer Tag werden würde und ging ihn ganz in Ruhe an. Mir verlangte es nach Kohlenhydraten für gute Energiereserven und Norman kochte mir süße Reisnudeln mit Kokosöl. Wir frühstückten und richteten uns für einen gemütlichen Tag in unserem Strand-Shala (ein Bambus-Podest mit Blätterdach) ein. Ich las, ich schlummerte und lauschte Normans Musik, die er auf der Handpan trommelte. Die ganze Zeit über die sanften Wehen veratmend. Die Sonne schien stark, das Meer glitzerte türkies und das Wasser war warm und knietief. Ein perfekter Tag. Aber irgendwie ahnte ich auch hier schon etwas. Dass das Baby nicht meine Idee von der sanften Geburt im Wasser teilte. 3 Mal saß ich längere Zeit im Meer, genoß das seichte Plätschern um mich, die Aussicht und dass die Wehen so gut zu veratmen waren. Das Ganze war so entspannend, dass sich schon der Sonnenuntergang ankündigte, aber vom Baby noch nicht viel zu spüren war. Der einsame Strand wurde voller und ich hatte das Bedürfnis, mich mit Norman in unsere „Höhle“, unseren Bungalow, zurückzuziehen.
Das kurze Gehen kurbelte die Wehen schon etwas an, und drinnen wurden sie stärker. Ich wechselte durch mehrere Positionen, je nachdem, was sich gerade effektiv anfühlte und Norman spürte schnell, wie er mich unterstützen konnte, ob ich seine Nähe brauchte oder lieber allein sein wollte. Schon sehr lange wußte ich, dass ich eine Geburt gern allein verbringen möchte, um mich wirklich in die Situation, in den Prozess reinzuspüren, zu hören, was mein Körper mir sagt und dem zu folgen. Angst und Sorge wollte ich nicht um mich haben. Ich selbst war voller Zuversicht und Vertrauen. Diese Wegweiser waren mir klar genug. Norman fühlt da genauso und hat mich mit seiner dezenten und dennoch starken Präsenz unterstützt. Aus der erwarteten sanften Geburt wurde dann eine sehr turbulente, als unser Energiebündel-Baby sich endlich in Bewegung setzte, aber auch für diese Erfahrung bin ich dankbar. Sie zeigte mir, welche Löwenkräfte ich habe und wie stark die Natur ist. Am Ende diesen langen Tages wurde unser Inselbaby in unsere Hände geboren.
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Ich wollte unserem Kind gern ermöglichen, seinem Instinkt zu folgen, mit dem Babies sich auf die Suche nach der Brust machen. Da das Baby aber nicht hungrig, durch die Plazenta noch gut versorgt und wir alle müde waren, schliefen wir einfach kuschelnd ein. Ob die Nabelschnur mit Plazenta nun dran bleibt (Lotusgeburt) oder getrennt wird, hatten wir bis dahin nicht entschieden. Weil mich meine drückende Blase am nächsten morgen aber weckte, fiel die Entscheidung plötzlich nicht mehr schwer. Nach etwa 8h also kappten wir die Nabelschnur, die schon fast leergelaufen war, so dass das Baby sehr sanft bei uns ankam. Die Nacht über war es also noch in Atmung und Nahrung über die Plazenta unterstützt und versorgt. Das Stillen am nächsten Morgen klappte wunderbar und seither ohne Komplikationen. 
Ich selbst habe durch die Turbulenzen Geburtsverletzungen davon getragen, mich aber entschieden, sie natürlich heilen zu lassen, weil ich von langwierigen Problemen durch genähte Narben gelesen habe. Oliven-Johanniskraut-Öl hat hier wunderbar und schnell geholfen, dass nix zurück blieb. 

Unser Baby ist nun 6 Monate alt und wirklich gesundheitlich sehr robust, neugierig, fit und aktiv und wird noch immer zu 100% gestillt. Ich freue mich jeden Tag darüber. Vor allem das Stillen sehen wir als intensive Vorsorge für ein starkes Immunsystem und die sich dadurch wachsende stabile Eltern-Kind-Bindung für eine gesunde Entwicklung und stabile Gesundheit. Das ist es, was wir ehrlich beitragen können und diese Möglichkeiten wollen wir nutzen.

Würden wir es wieder tun?

MS Multiple Sklerose Allergien Selbstheilung heilen Alleingeburt SchwangerschaftIch bin dankbar für all die Entscheidungen, die wir getroffen haben. 
Ob ich bei ärztlicher Betreuung die Schwangerschaft so zuversichtlich und die 10 Tage Verlängerung so entspannt hätte verbringen können? Und ob ich mitten im gesellschaftlichen Leben meine und unsere Ideen so selbstverständlich hätte leben können? Ob ich ohne den großen Umbruch in unserem Leben, der mit neuer Ernährung und Entgiftung begann, so gesund geworden wäre und so ein gesundes Baby bekommen hätte?

So viele Kreise schließen sich hier. So viele Informationen und Ideen, die wir gesammelt haben, so viele Inspirationen, die wir von lieben Menschen, die wir auf unserem Weg getroffen haben, zeigen hier Wahrheit. Das bestärkt uns weiter, unserem Bauchgefühl und dem Flow zu folgen.

Das Leben zeigt uns, wo es langgehen soll. Aber Gesundheit und ein klarer Geist ist der Anfang davon.
Genau das wünschen wir Dir, wenn Du auch eine große Portion davon brauchst. Und dafür den Anfang zu finden und aktiv zu werden, damit sich Dein Weg vor Dir auftun kann.

Von Herzen alles Liebe und eine schöne Herbstzeit wünschen Dir

Judith, Norman und das Baby

 

 

Reiner Körper, klarer Geist – Gesundheit auf ganz neuem Level

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Das “Detox go happy”-eBook

Wir haben uns den Freiraum geschaffen, weiter wachsen zu können. Es ist spannend zu beobachten, was passiert, wenn die Körperzellen gereinigt, das Hirn freigeputzt ist und wir alte, vermutlich selbstauferlegte Grenzen hinter uns lassen.

In unserem eBook “Detox go happy” kannst Du nachlesen, wie Entgiften/Detox es möglich macht, den Körper wieder fit zu machen, das Denken zu weiten, alte Grenzen zu sprengen und Deine Gesundheit und Dein Ich freizulassen, um wieder Verbundenheit mit Natur und Universum zu spüren.

 

 


 

 

 

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