Mit veganer Ernährung und Entgiftung gegen Multiple Sklerose und Allergien!

Ich will gesund sein!

Im Mai 2002 wurde bei mir nach einem Ärzte-Querbeet MS diagnostiziert. Ich war im 2. Semester meines Umwelttechnik-Studiums. Als unbeschwertes Gemüt nahm ich das so hin. Nun gut, dann ist das ab jetzt so. Wird schon alles klappen. Ich begann sofort mit dem MS-Medikament. Trotzdem hatte ich viele Schübe, wechselte deshalb nach einem halben Jahr das Medikament und blieb insgesamt 8 Jahre dabei. Gegen die Spritzen hatte ich anfangs nichts und die vermehrten Infekte, die ich wegen der Immunsystem unterdrückenden Wirkung erwartet hatte, stellten sich nicht ein. Ich dachte also, ich komme gut damit zurecht…

Erst sehr spät, nachdem ich die Spritzen nicht mehr nehmen konnte, weil mein Kopf immer weniger mitgespielte, ist mir aufgegangen, dass ich über die Jahre Unmengen Nebenwirkungen angehäuft habe. Da sie sich nicht in gehäuften Erkältungen äußerten, habe ich sie als solche nicht wahr genommen. Nach 11 Jahren MS aber ist das Fass endgültig übergelaufen. Ich habe resümiert und mich auf die Suche gemacht. Nach einer Lösung, die tatsächlich etwas bessert und die sich mit meinem Gewissen verträgt.

Zurückblickend fiel meine erste Heuschnupfen-Attacke in die Startzeit des MS-Medikaments. Ebenso Asthma, das sich dazu gesellte und zusätzlich bei Belastungen und Kälte zeigte. Auch entwickelte ich in dieser Zeit enorme Nahrungsmittelunverträglichkeiten gegen fast alles, was ich damals gegessen habe. Ein Test brachte dieses Ergebnis. Zusätzlich verschlimmerte sich meine Neurodermis und ich bekam Haarausfall und eine Schuppenflechte. Der fiese Juckreiz und die bleierne Müdigkeit haben das Studium und die Praxisphasen nicht leicht gemacht. Schübe hatte ich mehrmals im Jahr und MS-Symptome wie Kribbeln und Fatigue gehörten zum Alltag. – Die Nahrungsmittelunverträglichkeiten und die Sorgen auf dem Kopf hatten sich relativiert, Heuschnupfen, Asthma, Exzem, und Müdigkeit blieben. Hinzu kamen über die Jahre zunehmend Migräne, Konzentrationsschwäche und Gedächtnisschwierigkeiten. Dafür war die Schubrate zurück gegangen und wenn, dann waren die Beschwerden „Kleinigkeiten“, wie taube Fingerkuppen oder kleinere Sehstörungen, die die heftige Kortison-Therapie eigentlich nicht rechtfertigten. Die Kortison-Infusionen machten mich kranker als der Auslöser an sich. Scheinbar vertrug ich sie nicht. Ich hatte Herzrasen, aber schwache Knie, enorme Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit aber Schlafprobleme und ordentliche Wassereinlagerungen in den Gelenken. Ich fühlte mich jedes Mal elendig. Meiner Gesundheit zuliebe achtete ich immer sehr auf meine Ernährung und auf ausreichend Frischluft, Bewegung und Sport. Doch die Kortisontherapien warfen meine mühevoll antrainierte Fitness um Monate auf Null zurück. Ich fülhlte mich anschließend alt, krank und schwach.

Ostern 2011 ließ ich das MS-Medikament endgültig weg, nachdem ich mich immer schwerer zum Spritzen überwinden konnte. Die Suche nach alternativen Medikamenten brachte aber seit Jahren keine zufrieden stellenden Ergebnisse. Auf die angekündigten Tabletten hatte ich gehofft, doch bei den Studien gab es sogar Todesfälle. Also legte ich für mich selbst fest, eine einjährige Pause einzulegen und zu sehen, ob sich die Tabletten in der Praxis bewähren. Zu den ersten Versuchskaninchen wollte ich nicht gehören.

Im Oktober 2011 lernte ich Norman kennen. Er hat mich bestärkt, dass die Entscheidung, auf das Medikament zu verzichten, die Richtige war. Der Körper habe Selbstheilungskräfte, die man fördern müsse. Er hatte das selbst an sich erlebt. Mit meiner bewussten Ernährung und aktiv-sportlichen Freizeit würde ich schon sehr viel dazu beitragen. Ein halbes Jahr später verzichtete ich, nachdem ich auf seinen Rat hin die Packungsbeilage gelesen hatte, auch auf die Pille. Daraufhin stellte ich auch fest, dass mein Hormonhaushalt enorm durcheinander war. Kinderwunsch wurde somit auf die Warteliste gesetzt. Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen waren mittlerweile so schlimm, dass ich nicht mehr vernünftig arbeiten konnte. Als sich dann im Frühjahr 2013 eine nervenraubende Schuppenflechte auf dem Kopf meldete, nachdem ich den Winter über gegen juckende Haut gekämpft habe, war es genug. So konnte es nicht weiter gehen.

Meine Medizinische Bestandsaufnahme ergab also lebenslänglich:
-  Allergietabletten gegen Heuschnupfen jeden Tag
, Asthmaspray jeden Tag
, Kortison-Creme gegen Neurodermitis dauerhaft
, MS-Medikament spritzen jeden zweiten Tag
, Kortison-Therapie bei MS-Schub
, Verhaltenstherapie wegen Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit
, Therapie gegen Psoriasis
, evtl. Hormon-Therapie

Den letzten beiden Punkten bin ich nicht mehr nachgegangen. Ich wollte keine weiteren Medikamente, denn ich merkte, dass die leidigen Wehwehchen nicht die letzten bleiben, sondern die Liste immer länger werden würde. – Ich wollte eine LÖSUNG. Und ich wollte gesund sein!

Also begann ich zu suchen und zu lesen. Ich las und las und las. Die Recherche machte mich euphorisch. Wie ich vermutete: keine Liste einzelner Probleme, sondern ein gesamtes Großes. So viele verständliche Zusammenhänge und vor allem: praktikable Möglichkeiten, etwas zu tun. So viele beeindruckende Beispiele, wo sich Menschen von chronischen oder schwerwiegenden Krankheiten geheilt haben oder ihren Gesundheitszustand enorm verbessern konnten.
Die Gesundheit selbst in die Hand nehmen zu können, anstatt sich auf Medikamente mit horrenden Nebenwirkungen verlassen zu müssen, das würde mein Weg werden. Die einzige Nebenwirkung die sich abzeichnete: gleichzeitige Vorbeugung gegen alle anderen Zivilisationskrankheiten und mehr Energie!

Ich begann sofort mit der Umsetzung. Allergien haben ihre Ursache meist in einem „löchrigen Darm“, der durch eine Übersäuerung entsteht. Ich entschied mich also, mich ab sofort überwiegend basisch zu ernähren. Dadurch wird der Darm repariert, der als Sitz des Immunsystems gilt. Mit dem Ankurbeln des Immunsystems wollte ich gleichzeitig der MS ein Schnippchen schlagen. Ich ließ also Milchprodukte, Fleisch und glutenhaltige Lebensmittel weg, die im Verdauungsprozess sauer wirken und ersetzte sie durch vielfältiges frisches Bio-Obst und -Gemüse, Wildkräuter, Nüsse und Körner und glutenfreie Produkte. Die Wirkung zeigte sich schon nach 3 Tagen: das fiese Dauer-Rumpeln im Bauch war weg (auch, wenn ich nur Gemüse aß) und ich hatte plötzlich unglaublich Energie. Keine Miesepeterlaune am Morgen, kein Mittagstief mehr und Laufen und Mountainbiken ging plötzlich auch mit Trainingsrückstand wie von selbst! Auch das Kochen und Experimentieren mit den vielen neuen Zutaten machte richtig Spaß und zauberte allerlei neue Geschmäcker auf den Gaumen. Das alles fühlte sich gut und richtig an.

Schon nach 4 Tagen war Norman im Boot und schloss sich der neuen Ernährung an. Das machte alles einfacher und noch interessanter. Er investierte in ein neues Hobby: seinen 3 PS-Hochleistungsmixer. Es gab ab nun grüne Smoothies, Eis aus frischen Früchten, Power-Shakes, Schoko-Pudding aus Superfoods, frische Nudel-Saucen usw., die uns reich mit hochwertigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen beschenken.
Nach 2 Wochen konnte ich feststellen, dass ich keine Probleme mit meiner Asthma-Lunge mehr hatte und der Heuschnupfen mich diesen Sommer auch verschont hat. Ein toller Teil-Erfolg zugunsten des Wohlfühlfaktors! Zusätzlich purzelten überflüssige Pfunde trotz Genießer-Essens. Das bringt wiederum mehr Spaß beim Sport. Und vor dem Spiegel.

Parallel dazu begann ich eine Schwermetallausleitung. Abgelagertes Quecksilber aus Amalgamfüllungen steht nachweislich in engem Zusammenhang mit MS. Quecksilber ist ein starkes Nervengift, löst sich aus den Zahnfüllungen, verbleibt über Jahrzehnte in den Körperzellen und kann MS auslösen oder die Symptome wesentlich verschlechtern. Die Symptome einer chronischen Quecksilber-Belastung sind die gleichen, wie die der MS: Gefühlsstörungen, Sehstörungen, chronische Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen usw. Quecksilber wirkt sich ebenfalls negativ auf den Hormonhaushalt aus. (Dr. Joachim Mutter, Uniklinik Freiburg) Außerdem wird ein Großteil der eingelagerten Schadstoffe bei einer Schwangerschaft über die Nabelschnur an das ungeborene Kind weitergegeben, das dann mit hohem Allergie- und Krankheitsrisiko ins Leben startet.
Die Chlorella-Alge besitzt die Fähigkeit, die Schadstoffe aus dem Körpergewebe zu lösen und sie wie ein Schwamm im Darm aufzunehmen, so dass sie ausgeschieden werden können. Außerdem liefert sie Unmengen an Mineralstoffen, um die entstandenen „Löcher“ in den Zellen wieder zu füllen, sowie alle Vitamine des B-Komplexes, die die Nervenfunktion unterstützen. Die enthaltene DNA/RNA fördert eine schnelle Zellregenerierung. – Das Algenpulver ist absolut natürlich und für mich gleichzeitig das MS-Medikament meiner Wahl, auf das ich mich lieber verlasse.

Nach einigen Befindlichkeit-Hochs und -Tiefs ist das Ende der 6-monatigen Therapie in Sicht und ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass ich mich nicht mehr „krank“ fühle. Zwar verlangt meine Haut mir phasenweise unglaublich Geduld ab, weil die Entgiftung sich statt auf Lunge und Heuschnupfen-Nase auf die Haut verlegt hat, doch MS-Kribbeln oder Schwäche als Alttagssymptome sind verschwunden. Noch ein zuversichtlicher Teil-Erfolg hier: der Hormonhaushalt reguliert sich und ich glaube wieder an unsere Familienplanung.

Ich habe viele Studien und Erfahrungsberichte von Wissenschaftlern, Ärzten, Heilpraktikern und Patienten gelesen. Die Ergebnisse haben mich schnell überzeugt, diesen Weg zu gehen. Ich freute mich so auf die Resultate, dass ich mich voller Eifer in das neue, gesündere Leben gestürzt habe und keiner alten Gewohnheit nachtrauern mußte. Und doch bin ich immer wieder verblüfft und überrascht, wenn sich die beschriebenen Besserungen auch bei mir einstellen. Ich kann nicht sagen, wie tief zufrieden und ausgeglichen mich das macht. Mein kleiner persönlicher Sieg der Natur über die finanziellen Interessen der Pharma- und Lebensmittelindustrie.
Mit einer Vielzahl an Medikamenten, die zu den bestehenden Symptomen wie chronische Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten, Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Gefühlsstörungen, Infektanfälligkeit, Asthma, Heuschnupfen und Juckreiz noch schwere Nebenwirkungen verursachen, werden wir auf einer Abwärtsspirale aus immer neuen Symptomen in die chronische Krankheit geschickt. Mit diesen Krankheiten muß man nun einmal leben, wird uns vermittelt. So verlieren wir die Gesundheit aus den Augen und vergessen, wie sich der Normalzustand anfühlt. Eine Heilung wird nicht in Aussicht gestellt, im Glücksfall versprechen neue Forschungsergebnisse wieder neue Medikamente mit minimalen Chancen auf Besserung. – Ganz zu Schweigen von den Kosten, die entstehen und von der kostbaren Zeit, die man wegen Arztbesuchen, Krankenhausaufenthalten und körperlicher und geistiger Schwäche nicht ausnutzen kann.

Die Ergbenisse vielfältiger Studien dagegen bezeugen Heilungschancen, die die mit keinem MS- oder Allergie-Medikament erreicht werden können. Hier wird die Ursache der Krankheit angegangen, um die Gesundheit zu stärken, anstatt mit Chemie und Nebenwirkungen das Immunsystem weiter zu schwächen, mit dem Resultat, als chronisch Kranker ein Leben lang von Medikamenten abhängig zu sein. – Die Lösung ist so klar und einfach, und doch wird sie den meisten vorenthalten.
11 Jahre davon waren für mich genug. Ich habe mich auf den Weg gemacht und mir meine Gesundheit zurückerobert. Ich fühle mich fit wie nie zuvor, habe Energie und einen neuen Blick auf die Zukunft. Dieses Glücksgefühl soll noch vielen Menschen mehr gegönnt sein. Mit dieser Seite wollen wir es weitergeben.

13 thoughts on “Ich will gesund sein! – Meine Geschichte, mein Weg

  1. Sandra

    Hallo Judith!

    Ich habe seit 14 Jahren MS….nach 4 Jahren mit Medis habe ich auch alles Mögliche an Allergien aufweisen können. Letztes Jahr, nach dem ersten Schub seit 10 Jahren, hab ich mich nochmal zu Spritzen überreden lassen. Seitdem leide ich an Nesselausschlag und werde jetzt auf Unverträglichkeiten getestet….mir wieder Basistherapie!!!!!

    Lg sandra

  2. Heike Dornblut

    Hallo Judith,
    ich habe mit Begeisterung diesen Bericht gelesen. Ich doktere schon seit 1996 an “meiner” MS herum. Ich wollte nie an die Wirksamkeit der Pharmazeutika glauben – und habe sie dennoch genommen.

    Auch mir wurde das alles zu viel, ich habe vor einigen Wochen meine monatliche Infusion abgesetzt. Mit absoluter Rohkost ging es mir am besten. Doch was mache ich mit all den Versuchungen, die an jeder Ecke lauern? Es braucht schon viel Selbstdisziplin.

    Viele aus meiner MS-Gruppe belächeln mich eher und “sündigen” weiter mit gutbürgerlicher Kost und Arzneimitteln. Niemand will hören, was ich bei meinen Recherchen so gefunden habe. Da kann ich nur stark bei Rohkost bleiben und es ihnen am lebenden Beispiel beweisen.

    Im Moment bin ich leider nur konsequent inkonsequent und esse ab und an gekochtes Gemüse und Reis.
    Aber das schaffe ich auch noch, ich will doch auch gesund werden.

    Viele Grüße, Heike Dornblut

  3. Astrid

    ‘Tolle’, naja eher beeindruckende Geschichte!
    Es ist wirklich schön zu lesen, dass dadurch dass du deine Gesundheit in die eigene Hände genommen hast, es dir soviel besser geht.
    Was ich aber noch inspierierender finde, ist dass du dir mit Norman das Ziel gesetzt hast anderen Menschen mit ähnlichen oder sogar gleichen Problemen zu helfen.
    Mit dieser Seite gibt ihr nicht nur super Hilfe für eine bessere Gesundheit sondern seit auch eine unheimlich grosse Inspiration dass anderen Menschen zu helfen so gut tut, und dass jeder die Welt zu einem besseren Platz machen kann. 😉
    Ich finde eure Seite super! Bin schon gespannt auf den Detox-Kongress. Thumbs up!

  4. Andreas

    Liebe Judith,
    es freut mich dass Du Deinen Weg gefunden hast udn es Dir offensichtlich viel besser geht. Auch das ganze Engagement mit Vrohkost, der Kongress jetzt ……. ich wünsche Euch viel Erfolg damit! Ich glaube es braucht noch ganz viele solcher Erfolgsgeschichten, denn die meisten Menschen mit chronischen oder Umwelterkrankungen verlassen sich immer noch viel ´zu sehr auf Ärzte und sonstige externe Therapien, aber nicht auf sich selbst und einen gesunden Lebensstil, Was ist gesund, eine spannende Frage, die ganz schöne Wellen schlagen kann….. Ich habe eine lebenslange Neurodermitis-Geschichte, die mich schließlich auf meinen ureignen Weg gebracht hat. Wenn Du magst schau Dir mal meinen Blog an …. unterdeinehaut.wordpress.com …. Mit Ernährung bin ich nicht soo ganz konsequent, vielleicht ein Fehler, aber bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom, und an die Wurzel dessen, warum wir erkranken. Danke für die Infos und einen schönen Gruß aus Münster! Andreas

  5. Saja

    Hallo Judith,
    deine Geschichte hat mir Mut gegeben. Seit 2 Monaten habe ich alle Tabletten, als MS Patienten, abgesetzt. Dank meine heiltherapeuten Petra und deuchgefuhrtete bei ihr Ayurveda Therapie, komme ich langsam auf die Beine. Meine Neurologen, nach dem sie erfahren hat dass ich keine Medikamenten zu sich nehme, hat mich beschimpft und drohte, dass von mir werden alle vorsorge rechte unter dem auch pflegegelde weggenommen. Natürlich hatte ich Ängste gekriegt und zugestimmt, das sie mir alle Tabletten neu verordnet. Als ich nach Hause kam, habe ich für mich eine liste nachgelassen, wo aufgeschrieben habe, was gut und was schlecht , mit und ohne Tabletten. Und raus kam, dass ohne Tabletten und mit richtigen Kost, habe ich nicht nur keine Schübe, sondern mehr Kraft. Jetzt suche ich intensiv nach neuen Neurologen in Raum Berlin, der mich richtig annimmt und beraten lässt.

  6. Juliane

    Hallo Judith,
    ueber eine Fruendin kam ich auf 80/10/10 , raw till 4 , high carb vegan. und stiess auch auf Deine Geschichte, die mich zusaetzlich motivierte meine Gesundheit in die eigenen Haende zu nehmen. Ich habe seit 2001 MS. die Krankheit war sehr aktiv und unter allen Medikamenten die ich probierte (Avonex, Betapherone in verschiedenen Dosen, Cortison…) gab es keine Besserung und weiterhin Schuebe monatlich anfangs, dann mehrfach im Jahr. Nur mit Natalizumab war ich Schubfrei aber nicht symptomfrei. Nach 3 Monaten raw- till 4 (keine verarbeiteten Nahrungsmittel und min 80% kohlenhydrate) geht es mir besser als je zuvor. selbst einige Symptome die ich ueber Jahre hatte sind verschwunden. und das in einer der stressigsten Phasen meines Lebens 🙂 Ich bin hochmotiviert so weiter zu machen und auch ganz symptomfrei zu werden. in ein paar Monaten werde ich auch das Natalizumab absetzen. Habt viel Erfolg ! Juliane

    1. Vrohkost

      Danke, liebe Juliane, für Deine mitreißenden Worte! Ich habe Gänsehaut vor Freude über Deine Geschichte, wie Du furchtbar leidige Zeit- und Energieverschwendung mit der Krankheit so umgedreht hast in Motivation, Stolz auf Deine Leistung und Dein Umdenken, Glücksgefühl, Dein Leben wiederzuhaben und Vorfreude, was da noch Schönes auf Dich zukommen wird. Das alles kann ich aus Deinen Zeilen rauslesen und -spüren und ich freue mich mit Dir! Danke für diese schöne Rückmeldung und dass ich zur Inspiration beitragen konnte! Ich wünsche Dir noch viel mehr Begeisterung und viel Freude an den großen und kleinen Erfolgen auf Deinem Weg und bin gerne da, wenn Du Fragen beantwortet haben möchtest. Hab Dein Ziel fest vor Augen, Du machst das! Alles, alles Liebe, Judith

      (Übrigens: Es funktioniert wirklich. Ich habe tatsächlich, auch jetzt nach zweieinhalb Jahren kein einziges der üblichen MS-Symptome mehr verspürt. Wenn Du auch Deine Einstellung auf Gesundheit programmieren kannst, schaffst Du alles!)

  7. Inge

    Hallo Judith,

    mit großem Interesse habe ich Deine Geschichte gelesen. Ich selber habe seit 28 Jahren MS mit vielen Hochs und Tiefs, habe immer versucht möglichst auf Medikaments zu verzichten, was nicht immer geklappt hat, da mein Umfeld mich wieder und wieder bearbeitet hat, doch wieder was auszuprobieren, zuletzt Fampyra. Da mir das jedoch auch nicht sehr viel gebracht hat (meine Gangunsicherheit hat sich nur geringfügig gebessert) bin ich durch eine Bekannte auch auf Rohkost gestoßen, habe dann viel gelesen und mich informiert und lebe jetzt konsequent seit 6 Monaten rein von Rohkost. Leider warte ich jeden Tag auf den großen Durchbruch, ich muß sagen, daß sich mein Zustand leider seitdem immer mehr verschlechtert hat. Tag für Tag mach ich mir Gedanken, was ich eigentlich falsch mache und auf was ich noch achten kann. Ich bin verzweifelt, da ich mir davon sehr viel versprochen habe! Hättest Du vielleicht eine Idee was noch sehr wichtig ist und was ich vielleicht außer Acht gelassen habe? Ich würde mich riesig über eine Antwort freuen!!

    LG Inge

    1. Vrohkost

      Liebe Inge, vielen Dank für Deine offenen Worte! Es ist nicht immer einfach, seine Intuition wahrzunehmen und ihr zu folgen. Die äußeren Einflüsse sind oft sehr stark. Aber Du hast die Erfahrung ja bereits mehrfach gemacht, dass Medikamente keine echte Lösung bieten. Du kannst Dich in meinen Augen sehr beglückwünschen, dass Du den Weg zur Rohkost gegangen bist. Damit bist Du selbst aktiv und tust was FÜR Deine Gesundheit, anstatt “Krankheit” zu verwalten. Wobei ich an MS gar nicht mehr glaube. Es gibt einfach zu viele Ursachen, die diese bekannten Symptome auslösen können. Amalgam (Quecksliber), Gluten, Milch, Elektrosmog fallen mir spontan ein. Mit Rohkost gehst Du einigen davon schon aus dem Weg. Diese Ernährungsform wirkt sehr entgiftend, worauf ich Deine Verschlechterung zurück führe. Ich persönlich habe auch die Feststellung gemacht, dass ich sehr vergiftet war. In mehreren Etappen sogar. Bildlich gesprochen: die Depots werden durch eine Entgiftung abgeräumt, man fühlt sich super, aber über die Zeit kommen aus den hintersten Ecken der Zellen wieder mal Schadstoffe hervor und es geht wieder etwas bergab, so dass sich ein neuer Anlauf lohnt. Die Erfolge stellen sich dann sehr schnell wieder ein. Damit MS-Symptome zustande kommen, ist der Körper mit richitg großen Schadstoffansammlungen belastet. Eine Entgiftung allein über Rohkost läuft sehr schleppend und würde Dich lange Zeit mit den Symptomen beschäftigen. Um den Vorgang zu beschleunigen, würde ich Dir empfehlen, Deine Zähne von Amalgam zu befreien (Achtung: unbedingt unter Schutzmaßnahmen!) oder auf Reste im Kiefer untersuchen zu lassen. Eine aktive natürliche Entgiftung mit Chlorella, Bärlauch und Koriander nach Dr. Klinghardt bringt Dir ganz bestimmt schnell Besserung. In meinen Augen ist es die einfache Kombination von Entgiftung, schadstofffreier und nährstoffreicher Ernährung, die unseren Zellen alles gibt, was sie für ihre Funktionstüchtigkeit brauchen, und das Wissen, dass Deine Gesundheit Dein eigentlicher Zustand ist, wie er von der Natur gewollt ist. – Ich drück´ Dir deshalb alle Daumen und schick´ Dir viel Kraft, dass Du Deinen Weg weitergehst, um mit viel Wohlgefühl belohnt zu werden! Alles Liebe für Dich! Judith

  8. Verhoeff

    Kannst du mir sagen, wie oder was du so täglich ist.
    Ich bin etwas überfordert, mit oder wo ich die algen kaufen kann.

    liebe Grüße

    1. Vrohkost

      Hallo! Wir lieben z.B. zum Frühstück Früchte, auch gerne mit jede Menge Körnern, Kokosraspeln oder Reis (Reste vom Vortag) mit Kokosmilch und Banane und Kakaopulver. Außerdem lieben wir Salate mit vielen Kräutern. Süße Früchte wie Äpfel oder Mango dran ist mein Highlight. Und Moringa-Dressing. 🙂 Dazu mögen wir gerne braunen Reis und Kartoffeln. Norman liebt Gemüse-Eintöpfe. Linsen vor allem. – Kennst Du Hummus? Kichererbsen-Püree und unbedingt ein Experiment wert. Außerdem essen wir viel Knoblauch, Kurkuma und Ingwer.
      Das war jetzt die einfache Variante. Ich experimentiere auch gerne mit neuen Ideen. Aber insgesamt liebe ich es einfach und vor allem, die Zutaten der Saison möglichst frisch zuzubereiten. Kein Hexenwerk. 😉 Genieß´ einen kreativen Frühling!

  9. Merle

    Liebe Judith,
    deine Erfahrungen und Tipps kann ich nur bestätigen. Ich bekam 2008 die Diagnose MS. “Zum Glück” hatte ich zu dem Zeitpunkt den Verdacht auf zwei bösartige Tumore (der sich nicht bestätigte) und ein Arzt sagte zu mir: “Da haben Sie wohl zu oft `hier´ gerufen, als die Krankheiten verteilt wurden.” Ich bekam so eine Wut auf diesen Mann und die Schulmedizin, dass ich dachte; “Euch zeige ich, dass ich viel besser ohne euch klarkomme.” Diese Wut gab mir Energie, nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Außerdem hatte ich mehr Angst vor den Medikamenten als vor der Krankheit. Ich begann mit Chinesischer Medizin, was nicht so viel brachte. Mit Homöopathie verschwand sofort der Kontrollverlust über meinen Arm und allmählich auch Kribbeln in Beinen und Armen und Gleichgewichtsprobleme. Ich forschte weiter und fand verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wenn ich auf diese Produkte verzichtete, verschwanden mein Schwindel, meine Erschöpfung und meine depressiven Stimmungen. Dann kam ich auf Mikronährstoffe (B-Vitamine, Jod, D, ab und zu Magnesium, Kalium, Kalzium) und meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten wurden auch weniger. Ich esse viel Gemüse und einen Teil Rohkost, keine Milchprodukte, kein Gluten, nichts Frittiertes, wenig Zucker und selten Fleisch oder Eier. Zusätzlich setzte ich mich aber auch sehr stark mit meiner Kindheit und erlernten Verhaltensmustern auseinander und lernte, meine Grenzen zu erkennen und zu setzen und meine Bedürfnisse zu äußern. In meiner Kindheit hatte ich gelernt, immer ein “liebes” Mädchen zu sein. Ich war außerdem viele Jahre sehr hart zu mir selbst und forderte viel zu viel Leistung von mir. Ich denke, wenn ich daran noch weiter arbeite, werden auch die letzten Symptome irgendwann verschwinden (nicht so große Belastbarkeit, leichte Sehstörungen). Man sollte die Psyche bei allem nicht unterschätzen. Sobald ich etwas tue, was ich eigentlich nicht will, spüre ich leichte Symptome wie Kribbeln usw. Aber auch Umweltgifte spielen eine Rolle. Als ich mal in einem Raum arbeitete, bei dem der Teppich mit mittlerweile verbotenen Lösungsmitteln angeklebt war, bekam ich Schwindel, Kribbeln und Konzentrationsprobleme. Insgesamt scheint mein Körper sehr sensibel zu sein und auf verschiedene Formen von Giften schneller zu reagieren als andere (besonders Tonerstaub). Es lohnt sich also, auch da zu forschen. Natürlich bringen dann auch Entgiftungen etwas, wobei man bei Algen darauf achten muss, dass sie bio sind, da Algen ja Giftstoffe aufnehmen können, nicht nur, wenn sie im Körper sind, sondern auch in der Züchtung.
    Ich hoffe, ich konnte einigen damit weiterhelfen. Meine Lebensqualität hat sich jedenfalls enorm verbessert und ich weiß, dass ich mit der Schulmedizin nie so weit gekommen wäre.
    Alles Gute für alle, die das lesen. 🙂

    1. Vrohkost

      Liebe Merle, das ist phantastisch! Danke, dass Du Deine spannenden Erfahrungen mit uns teilst! Alles in mir schreit “Jaaaa!”. Wenn ich es nicht schon hinter mir hätte, wärst Du ganz sicher mein großes Vorbild. 🙂 Ich bin sicher, dass Du mit so einer offenen Ausstrahlung unterwegs bist, dass sich viele Menschen um Dich rum anstecken lassen. – Und wenn auch nicht sofort, weil viele zu mürrisch und eingefahren sind: das Endergebnis zählt und macht auf längere Sicht doch interessiert. Da glänzen wir deutlich mehr als die Medikamenten-Patienten. Also genieß´ Dein Wohlgefühl in vollen Zügen. Es ist mutig erarbeitet und wunderbar! Sonnige Grüße von der Insel! Judith

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