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Es geht auch anders: natürlich schöne und gesunde Haare

Samtig weich, strahlender Glanz, natürlich gesund und immer verbesserte Rezepturen – das versprechen uns die rosaroten Shampoo-Werbespots für unsere Haare. So pflegend, dass man sie am Besten täglich benutzt. – 
Warum nehmen bei diesem Überangebot an heilbringenden Kosmetikprodukten Kopfhautprobleme, Schuppen und Allergien aber ständig zu?! – Weil diese Tatsache der Friseurin Susanne Kehrbusch – und Haut- und Atemwegserkrankungen in ihrer Branche – immer offensichtlicher wurden, forschte sie intensiv nach und veröffentlichte ihre Erkenntnisse und ihren Richtungswechsel in einem Buch: „Alles klar mit Haut und Haar“ (emu-Verlag).

Ihr verschlug es den Atem über den mangelnden Verbraucherschutz der Kosmetik-Industrie, dass Gesundheit für Profitgier geopfert wird. Die breitgestreute Werbung lässt erkennen, dass die Schönheitspflege lukrativ ist. Die Milliarden-Gewinne werden ergänzt durch die steigenden Einnahmen der Pharma-Industrie für die zunehmenden Hautkrankheiten.

Jedes Haar ist auf der Kopfhaut mit feinen Kapillaren und Nervenenden verbunden. Und weil deren Konzentration dort so groß ist, liegt es nahe, dass die Haare kraftlos und stumpf sind, wenn wir unter seelischer Anspannung und Erschöpfung leiden, krank sind oder uns schlecht ernähren und Vitalstoffmängel haben.

Auch hat uns die Kosmetik-Industrie erfolgreich eingeimpft, dass graue Haare uns alt „machen“. Raffiniert wird unser Unterbewusstsein manipuliert, werden Komplexe geschürt und Pflege wird gleichgesetzt mit Pflegeprodukten.

„Etwa 98% eines Produktpreises werden gebraucht für Werbung und Verpackung, nur ca. 2% für den Inhalt.“

Die gesamte Palette der gesundheits- und umweltrelevanten Stoffe
Zwar ist die Auflistung der Inhaltsstoffe seit 1998 Pflicht, doch die unverständliche, kaum lesbare Art schützt mehr die Industrie als den Verbraucher. Es gibt an die 10.000 zugelassene Inhaltsstoffe und weit über 1.000 Duftstoffe. Die Inhaltsstoffe sind in Reihenfolge ihrer Mengenanteile aufgelistet, beginnend mit dem größten Anteil. Ausnahme: Farbstoffe kommen zum Schluss und Zutaten unter 1% müssen die Reihenfolge nicht einhalten. Das ist in unseren Augen bedenklich, da die „Grundmasse“ der meisten Produkte, Shampoos wie Duschgels, ähnlich ist und der Wirkstoff des als „gesund“ ausgewiesenen Produktes, wie Mandelöl, Jojobaöl, Sheabutter o.ä. in den meisten Fällen nur bis zu 3% enthalten ist. Zudem müssen nicht alle enthaltenen Stoffe deklariert werden: Werden beispielsweise einzelne Zutaten konserviert und dann zu einem Produkt gemischt, das dann nicht mehr zusätzlich konserviert werden muss, darf das Produkt „Ohne Konservierungsstoffe“ angepriesen werden. Konservierungsmittel wirken eiweißzerstörend, um vor Bakterien und Schimmel zu schützen, greifen dadurch aber auch unsere Haut und Haare an, die ebenfalls aus Eiweißverbindungen bestehen. Hautmilieu und Schutzbakterien werden geschädigt.
 Um neue Grundstoff-Zusammensetzungen nicht genau aufführen zu müssen, meldet man sie einfach zum Patent an. Auch wenn das Patent wegen problematischer Stoffe nicht erlangt wird, kann der Grundstoff durch eine 7stellige codierte Zahl geschützt aufgelistet werden. Dürfen bedenkliche Stoffe als Konservierungsmittel nicht beigegeben werden, bekommen sie eben einen neuen Verwendungszweck als Feuchthaltemittel z.B. Als „Tierversuchsfrei“ dürfen Inhaltsstoffe angegeben werden, wenn nicht die eingesetzte Konzentration am Tier getestet wurde, sondern statt dessen eine minimal höhere und niedrigere. Hinter der Angabe LD 50 (Letale Dosis) verbirgt sich Tierquälerei: der so deklarierte Stoff war für 50 % der Versuchstiere die tödliche Dosis. 
Bei Duftstoffen, die meist als „Parfüm“ oder „Fragrance“ zusammengefasst werden, handelt es sich meist um krebsauslösende, synthetische Moschusverbindungen, mit unabsehbarer toxischer Wirkung auf das Nervensystem. Sie reichern sich in der Umwelt an, im Fettgewebe, in fettreichen Fischen und in der Muttermilch. 
Bei Naturkosmetik werden im Normalfall natürliche Duftstoffe eingesetzt, aber auch hier können bis 49% der Inhaltsstoffe chemisch produziert sein.

Detox Kongress, MS, Multiple Sklerose, Entgiftung, Allergien, heilen, Heilung, Asthma, Neurodermitis, Schuppen, Haare, ShampooAuch Produkte, die als besonders naturnah angepriesen werden, „Auf pflanzlicher Basis“ z.B. enthalten laut Kontrolle von Susanne Kehrbusch oft die unnatürlichsten und aggressivsten Inhaltsstoffe. 
Susanne Kehrbusch führt in ihrem Buch sehr genau die Bedenklichkeit der Inhaltsstoffe auf und wie man sie entschlüsselt. Viele davon verursachten im Tierversuch Krebs, stehen im starken Verdacht, Krebs auszulösen, sind bereits in Lebensmitteln verboten, reichern sich in der Umwelt an, sind stark hautreizend, allergieauslösend, erbgut- und leberschädigend, hochreaktiv und schlecht kontrollierbar und zellzerstörend und/oder wirken denaturierend auf Eiweiße. Beispiele sind halogenorganische Verbindungen, Formaldehyd-Abspalter (dazu gehören verschiedene Urea-Verbindungen!), Triclosan, Siliconöl basiert auf PEG (künstliche Fette aus Erdöl). Paraffin = Vasiline und auch Eucerin wird aus Erdöl-Destillationsrückständen gewonnen. Breitgefächert werden diese künstlichen Inhaltsstoffe in Kosmetik aller Art und in vielen Arzneimitteln eingesetzt. Mineralöl könne sich laut Weltgesundheitsorganisation im Körper anreichern, vor allem in Nieren und Lymphknoten, Leberschäden verursachen und Herzklappenentzündungen hervorrufen.

Gerade auch die Shampoos der Pharmaindustrie gegen Schuppenflechte enthalten kurioserweise hautreizende, austrocknende Tenside und zusätzlich meist noch PEGs. Das führt lediglich zu Produktabhängigkeit statt zu ganzheitlicher Heilung.

  • Haarstyling-Produkte: 
Zusätzlich zu den genannten Inhaltsstoffen finden sich in Haarspray Diethylphtalat, um den hohen Alkoholgehalt ungenießbar zu machen und den Hersteller von der Branntweinsteuer zu entbinden! Diethylphtalat dringt tief in die Haut ein, stört deren Schutzfunktion und wirkt blutbildverändernd.
 Die Klebepartikel enthalten Acrylate und dringen tief in die Lunge vor. Die meisten Atemwegserkrankungen kommen sicher nicht ohne Grund im Friseurhandwerk vor. Ethanol oder Isopropanol, in den Produkten anteilig bis zu 98% enthalten, wirken auf das zentrale Nervensystem, schleimhautreizend und verstärken die krebserzeugende Wirkung anderer Inhaltsstoffe.
  • Haarfärbemittel setzen dem Ganzen die Krone auf: Die farbgebenden Chemikalien sind fruchtschädigend, erbgutverändernd, Blutgifte, im Tierversuch krebserregend, reizen Augen und Atemwege, schleimhautreizend, allergieauslösend, Nieren und Leber schädigend und z.T. hochgiftig (Bleiacetat). Bereits in den 70er Jahren wurde festgestellt, dass 150 von 160 Haarfärbemitteln genverändernd wirkten. Studien in Dänemark, Deutschland und Amerika zeigten, dass Friseur_innen doppelt so häufig von Krebs betroffen waren wie die durchschnittliche Bevölkerung.
  • Blondiermittel dagegen ziehen durch Ammoniumpersulfat und Wasserstoffperoxid die Farbpigmente und die daran gekoppelte Eigenfeuchtigkeit aus dem Haar. Porös, struppig und strohig bleibt es zurück.
  • Dass Dauerwellen nicht das Optimum für Haar und Kopfhaut sind, ist bekannt. Besonders Frauen mit feinen Haaren versuchen viel, damit die Frisur mehr Fülle bekommt. Aber gerade durch die ganzen chemischen Prozeduren gehen Spannkraft und Glanz verloren.

Als riesiges Regulations- und Entgiftungsorgan erfüllt die Haut ihre Aufgabe auch auf der Kopfhaut. Starke Ausscheidungen machen sich gerade nach Krankheiten und Infekten durch körpereigene Abbauprozesse und Medikamentenüberschuss durch starke Schuppen bemerkbar. Besonders am Oberkopfbereich. Ist die Kopfhaut noch mit Silikonen verklebt, läuft die Entgiftung nicht mehr über die Talgdrüsen, sondern die Haare werden mit den Giftstoffen und Stoffwechselendprodukten aus industrialisierter Zivilisationskost versorgt und fallen aus. Stichwort Halbglatze, die bei Naturvölkern nicht vorkommt.

Was passiert mit Haut, Kopfhaut und Haaren beim Waschen?
Die Schutzbarriere der Haut braucht 24 Stunden, um sich aufzubauen. Wenn Duschen und Haarewaschen täglich im Programm steht, hat sie keine Gelegenheit sich und ihre Schutzfunktion gegen äußere Einflüsse ausreichend zu erneuern. Schaum entsteht durch aggressive waschaktive Substanzen, Tenside, die Kopfhaut und Haare austrocknen. Tenside wirken fettlösend, die Kopfhaut wird durchlässig, weil die hauteigenen Lipoide herausgelöst werden und die Barrierefunktion beeinträchtigen. Die Haut kann ihrer eigenen Organfunktion und ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen. Und wir wundern uns, dass wir „riechen“. Verstärkt wird der Effekt durch die starke Quellung der Haut durch längeren Kontakt mit Wasser. Die Kopfhaut wird trocken, empfindlich, schuppig und juckend oder durch ihre eigenen Bemühungen, den Schaden auszugleichen: schnell fettig.

Noch vor 50 Jahren fand die Ganzkörperreinigung mit Haarewaschen am wöchentlichen Badetag statt, in der restlichen Woche wurde ein Waschlappen für Körperbereiche benutzt. Die Schäden durch die heute tägliche Reinigung sollen nun durch industrielle Produkte repariert werden. Und warum bleibt trotz der „nährenden und pflegenden“ Inhaltsstoffe des Shampoos die Kopfhaut juckend zurück oder das Haar stumpf und pfitzig?
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Um den Bedarf nach weiteren Produkten wie Spülung und Spitzenfluids zu wecken.

Die Alternativen
Die simple Lösung: Weg vom industriell geförderten Reinlichkeitswahn und zurück zum normalen Waschverhalten, Seife sparsam zu verwenden. Normaler Schmutz und Schweiß ist wasserlöslich und braucht gar keine reinigenden Substanzen. Waschen ohne Tenside regeneriert die Kopfhaut und macht die Haare kraftvoll und glänzend. Durch die üblichen Shampoos wird die Haaroberfläche gequollen, die Schuppenschicht stellt sich auf wie bei einem geöffneten Tannenzapfen. Die Haare verhaken sich ineinander und sind schlecht kämmbar. Grobes Kämmen reißt nun die Schuppenschicht runter, das Haar verliert an Substanz und Glanz. Die Haare sollten nach dem Waschen also immer nur schonend mit einem Holzkamm gekämmt werden. Bei langen Haaren mit den Spitzen beginnend.

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Naturborsten für glänzende Haare und gegen Schuppen

Die beste Alternative um Haar, Kopfhaut und Hautporen von den nächtlichen und täglichen Ausscheidungen und abgestorbenen Hornhautpartikeln zu befreien: 
Täglich Bürsten. Das massiert und entspannt nebenbei ganz wunderbar, weil die Durchblutung angeregt wird. Gleichzeitig wird dadurch die Versorgung der Haare verbessert, weil sie ausschließlich über die Blutgefäße ernährt werden.
 Eine gute Bürste muss feste Borsten haben, die mit sanftem Druck bis auf die Kopfhaut kommen und aufnahmefähig sind, um die Ablagerungen mitzunehmen. Die Bürste soll aus natürlichen Materialen bestehen, ohne Kunststoff-Borsten, ohne chemische Behandlungen oder Tropenholz. Es geht sogar ganz vegan ohne Wildschweinborsten: mit Mexicofibre, das aus den äußerst  widerstandsfähigen Blattfasern einer mexikanischen Kakteenart gewonnen wird. Im Naturkosmetikladen bekommt man Auswahl und gute Beratung geboten. Die Investition lohnt sich, denn man spart so einiges an Shampoos und teuren Zusatzprodukten. Denn anstatt Haare und Kopfhaut erst trocken und porös zu waschen um sie anschließend mit chemischen Mitteln wieder geschmeidig zu machen, werden sie durch das Bürsten optimal durch den körpereigenen Talg versorgt und glänzend bis in die Spitzen.

Schuppige Kopfhaut, die bisher ewige Pflege und Versuche einforderte, erledigt sich auf diese Weise innerhalb kurzer Zeit.

Aber auch die Bürste will gepflegt sein: einfach von losen Haaren befreien und mit einer Natur-Handbürste unter fließendem Wasser sauber bürsten, eventuell auch mit etwas Natur-Seife, und mit den Borsten nach unten austrocknen lassen, damit sich das Holz nicht voll Wasser saugt.

Das heißt also, die ganzheitliche Variante, die Kopfhaut von Schuppen und Trockenheit zu befreien und stumpfen, splissigen und dünnen Haaren wieder zu neuem Glanz und Fülle zu verhelfen, besteht darin, Chemikalien und Giftstoffe wegzulassen und Haut und Haaren über die Ernährung das zu geben, die sie brauchen: Vitalstoffe! – Bestenfalls basenüberschüssig mit einem hohen Anteil an lebendigen, also rohen Nahrungsmitteln, um den optimalen Nährstoffgehalt auszuschöpfen.

Natürliche Hilfsmittel

  • Ist dennoch gelegentliches Nachhelfen gefragt, damit die Frisur sitzt, ist eine gesundheitsfreundliche Variante zu synthetischen Festiger-Produkten helles Bier: sieht man nicht, riecht man nicht.
  • Spitzenfluids enthalten einen besonders hohen Anteil an Silikonölen. Haarwachs oder Frisiercreme enthalten neben den genannten möglichen Inhaltsstoffen bis zu 90% Minalöle. Reines Jojobaöl dagegen funktioniert auf verträgliche Weise.
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Pflanzenhaarfarben bestehen meist aus Mischungen von Kornblume, Tee, Hibiscus, Zwiebelschalen, Gelbholz, Indigo und Henna und schonen Kopfhaut, Haare und Gewissen.
  • Die schonendste Variante, um viele synthetische Haar“Pflege“mittel sparen zu können, ist aber die passende Frisur für den eigenen Haartyp, die die Haare natürlich schön fallen läßt.

Und was ist unsere persönliche Erfahrung?
Wir selbst halten es seit etwa einem Jahr so. An unser Haar kommt Wasser, feste Seife und täglich die Bürste. Nach einer kurzen Umstellungszeit von 2 bis 3 Wochen hat es sich eingependelt, dass es uns genügt, die Haare etwa aller 4 Wochen zu waschen, um Staub zu entfernen und Frische auf die Kopfhaut zu bringen. Susanne Kehrbuschs Rat, die Haare mit Lavaerde zu waschen, hat sich für uns persönlich nicht so sehr bewährt, allerdings gibt es dazu sehr, sehr viele positive Berichte, so dass es sich sicherlich lohnt, das mal auszuprobieren. Seit einigen Monaten benutzen wir auch Natron zum Haarewaschen. Es ist sehr effektiv reinigend für das Haar und sehr schonend für die Kopfhaut. In einer Flasche mit Wasser gelöst, läßt es sich unkompliziert anwenden. Sollten die Haare anschließend etwas rau sein, dann vorsichtig mit einem Holzkamm kämmen und später bürsten, wenn sie trocken sind. Wir probieren hin und wieder Natur-Seifen mit so wenig wie möglich Inhaltsstoffen. Unser aktueller Favorit: Kokos-Seife. Macht glänzend glattes und strahlendes Haar wie in der tollsten Werbung.

Und nebenbei tun wir natürlich auch der Umwelt einen riesigen Gefallen, wenn wir uns nicht von schönen Werbeversprechen blenden lassen, sondern ein kritischer, umweltbewusster Verbraucher sind.

Das Buch von Susanne Kehrbusch gibt es hier: “Alles klar mit Haut und Haar”. Emu-Verlag.

Mehr Informationen, wie Du im Alltag Schadstoffe erkennst und vermeiden und Naturkosmetik einfach selbst herstellen kannst, bekommst Du auch bei unserer Detox-Woche in Thailand. In schöner Umgebung und mit Urlaubsfeeling versorgen wir Dich außerdem mit reichlich köstlich-frischen Vitalstoffen, um Deinen Körper zu entgiften und Deiner Gesundheit einen kräftigen Anschwung zu verpassen:
http://www.detoxforlife.de/detoxwoche-thailand-2/

7 thoughts on “Giftfrei schön – Natürlich gepflegte Haare

  1. Tina

    Toller Artikel.

    Danke schön : )

    Habe das Buch schon gelesen und bin sehr begeistert.

    Meine Frage bezieht sich auf das Bürsten:

    bei meiner natürlichen Wildschweinbürste verfangen sich nach 3 x Bürsten super viele Schuppen/Fusseln (aus den Haaren, keine Ahnung wo das alles herkommt) und ich hab Probleme die Bürste zu reinigen.

    Der normale kleine Draht-Fächer-Reiniger aus Holz/Metal, den man so drüber zieht, um die Haare zu entfernen, funktioniert. Aber die Fusseln, die ich meine, sitzen tiefer, wo die Wildschweinhaare zusammengehalten werden und aus dem Holz rauskommen.

    Wie oft reinigen Sie Ihre Bürste und mit was? Wie krieg ich diese Fusseln raus?
    Weil nach 2 Tagen bürsten sind auch viele Schuppen von der Kopfhaut drin (habe kein Schuppenproblem), die ich wieder im Haar verteile, in den Längen.

    Aus diesem Grund hab ich irgendwann aufgehört zu bürsten und bürte nur noch VOR dem Waschen, wo´s egal ist. : (

    Beste Grüße

    Tina

    1. Vrohkost

      Hallo, liebe Tina!
      Ich freue mich über Deine Zeilen! Dankeschön!
      Gerade, weil Du das Buch schon gelesen hast.

      Wir reinigen unsere Bürsten immer nach dem Benutzen. Also lose Haare raus und unter fließendem Wasser mit einer Natur-Handbürste und etwas Naturseife abschrubbeln. Das funktioniert sehr gut. Die Bürste dann mit den Borsten nach unten trocknen lassen.

      Wenn ich das zeitlich mal nicht schaffe, habe ich auch nach 3x bürsten einen weißlichen Film drauf. Da sieht man, wie gut die Sache funktioniert.

      Wenn die Zeit zum Bürsten nicht da ist, weil es schnell gehen muss, habe ich noch einen Holzkamm mit breiten Zinken. Der massiert die Kopfhaut auch ganz angenehm und sorgt dafür, dass die Kopfhaut nicht so trocken ist (ein Problem meinerseits). Staub und Flocken werden dann schnell ausgeschüttelt, Haare zusammengebunden und ab geht´s.
      Meine Kopfhaut fühlt sich seitdem sehr erträglich an und ich bin dankbar für dieses Buch mit seinen Inspirationen. Deshalb wollte ich es hier weitergeben.

      Alles Liebe, Judith

  2. Vanessa

    Interessanter Artikel, vielen Dank hierfür. 🙂

    Ich habe eine Frage zu euren eigenen Erfahrungen:
    Ihr sagt, dass ihr heute eure Haare nur noch alle 4 Wochen wascht? Werden die Haare in solch einer langen Zeit nicht fettig?
    Und was muss ich mir unter “fester Seife” vorstellen? So ein Stück Seife, das man auch zum Hände waschen nimmt? Und dann einfach die Seife in der Hand aufschäumen und dann ins Haar?

    Danke für eure Rückmeldung.
    Liebe Grüße, Vanessa.

    1. Vrohkost

      Hallo Vanessa,

      meine persönliche Erfahrung: ich hatte immer eine ganz trockene Kopfhaut, egal, was ich auch versucht habe. Nach dem Waschen war es immer noch schlimmer, es hat gespannt und gejuckt. Das Bürsten hat mehrere Funktionen: es massiert die Kopfhaut und entspannt, regt die Talgproduktion an und entfernt Schuppen und Ablagerungen von der Kopfhaut. Zu Anfang wirken die Haare schon etwas fettiger, aber das reguliert sich schnell. Du kannst es ausprobieren, wie lange Du ohne Waschen hinkommst. Es müssen ja auch nicht 4 Wochen sein. Aber alles, was Du an chemischen Produkten von Deinem Kopf fernhalten kannst, ist ein großer Gewinn. Auf dem Foto habe ich tatsächlich seit 4 oder 5 Wochen keine Haare gewaschen. – Nach schweißtreibendem Sport oder wenn die Flusen sich nicht mehr rausbürsten lassen, wasche ich sie aber auch mal eher. Die Kopfhaut scheidet durch Schweiß und Entgiftung Salze aus. Die müssen runter, durch Bürsten (oder Waschen), sonst entziehen sie der Kopfhaut Feuchtigkeit und basische Mineralien. Was zu Schuppen und Haaraufall führen kann. Das ist übrigens bei Viel-Fleisch-und-viel-Milch-Essern extremer ausgeprägt, als bei Menschen mit basenüberschüssiger Ernährung. Also die viel Wert auf Gemüse und Obst legen.

      Und das Waschmittel? – Viele schwören auf Heil-/Lava-Erde. Für lange Haare finde ich die nicht sehr praktisch. Das angerührte Pulver läßt sich schwer verteilen, aber es gibt sie auch in Shampoo-Form. Wir sind nun bei fester Stück-Seife gelandet. Naturseifen ohne viele Inhaltsstoffe. Kokos- oder Reisbasis ist sehr angenehm und trocknet das Haar wenig aus. Das Bürsten nach dem Trocknen bringt Glanz dazu und fertig. Chemische Produkte entziehen dem Haar seine eigenen Nährstoffe, um sie anschließend künstlich durch Silikone in Spülung und Co. mit vielen Nebenwirkungen wieder zuzugeben bzw. vorzutäuschen. Dann doch lieber das Körpereigene gut verteilen. Das beugt sehr, sehr effektiv Spliss vor, habe ich festgestellt.

      Versuch´einfach, was Deinem Kopf am Besten bekommt. Der Artikel sollte nur eine Anregung sein. Alles Liebe, Judith

  3. Andrea

    Liebe Judith,
    toller Bericht von Dir. Ich mach das alles schon lange und hab alles schon durchprobiert außer die Kokos-Seife. Vielen DANK für den Tipp. Darf ich dich noch Fragen welche Du benutzt?? Ich hab eben im Netz geschaut und da gibt es ja sehr viele. Gerne auch per email wegen Werbungsproblem 🙂 Ich bin auch bei neuen Detox Programm dabei. Es ist immer super.
    Alles Liebe für Euch alle
    Andrea

    1. Vrohkost

      Liebe Andrea,

      Danke für Deine Zeilen!
      Wir schauen bei Produkten immer, dass sie nur wenige Inhaltsstoffe haben, die wir dafür kennen. Unsere aktuelle Kokosseife ist aus Thailand von einer kleinen Firma, wo wir einen Workshop mitgemacht haben. Der Inhaber ist sehr ökologisch und spirituell eingestellt. Alle Kosmetik wird mit guten Wünschen für den Nutzer und die Erde bedacht. Du findest sicher auch in Deutschland gute Kokosseife. Das mit den Wünschen kannst Du ja selbst noch nachholen. 🙂

      Alles Liebe und wärmende Sonnenstrahlen auch an Dich! Judith

  4. Anna

    Hallo Judith,
    toller Artikel, danke dafür.
    Meine Kopfhaut fettet sehr schnell. Shampoo benutze ich schon lange nicht mehr, weil das Problem dann so schlimm war, ich hätte alle 3 Stunden waschen können.
    Ich hab dann die Lava-Erde benutzt für Kopf und Haut. Die Haut war ein Gedicht, die Haare hatten sich auch schnell umgestellt. Leider bekam ich nach einigen Wochen Ekzeme davon. Was ich nicht wußte: Sie enthält viel Nickel, und ich bin stark allergisch darauf. Die Haare sind mir so extrem ausgefallen, alles juckte, brannte und war voller Krusten. Meine Haut zeigte keine solche Reaktion, sie war so zart wie Baby Popo (habe immer 2-3 Tropfen Arganöl zugegeben).
    Heute wasche ich mit einer Natur-Haar-Seife, doch die Haare fetten wieder sehr stark, so dass ich täglich waschen muß. Dagegen sind die Längen sehr trocken und fliegen beim Bürsten richtig schlimm, so das ich das kaum tun kann. Ich mache sie dann mit Wasser + etwas Handcreme wieder glatt, sonst sehe ich aus wie nach einem Stromschlag!
    Ernährung: habe sie vor 2 Jahren auf vegan und glutenfrei umgestellt. Dann mußte ich auf Soja verzichten, weil ne Allergie kam. In zwischen esse ich Rohkost ohne Kohlenhydrate. Doch habe ich so viele Unverträglichkeiten (Gluten, Laktose, Fruktose, Histamin, Nickel, KH…), daß ich dauer Durchfall habe. Ich reagiere sogar auf Brennesel. Esse fast nur Salate, aber Alles kommt unten unverdaut raus. Hab ne chr. Schwermetall Vergiftung und extrem viele Probleme. Weiß echt nicht mehr was ich essen kann und soll.
    Hast Du vielleicht ein Paar Ratschläge für mich? Für meine Haare und die Nahrung?
    Liebe Grüße
    Anna

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