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Teflon: Warum der Kanarienvogel beim Kochen von der Stange fällt

Meine heißgeliebten Teflon-Töpfe müssen gehen!

Wie Prof. Dr. Jörg Spitz in seinen Vorträgen erwähnt, haben die praktischen Teflon-beschichteten Töpfe und Pfannen einen entscheidenden Nachteil: man sollte sie nicht erhitzen.

Die Antihaftbeschichtung besteht aus der Flour-Verbindung Perflouroctansäure (PFOA), die beim Erhitzen freigesetzt wird. Die entstehenden Dämpfe werden eingeatmet oder über die Lebensmittel aufgenommen und landen in unserem Körper. Auch abblätternde Beschichtung nehmen wir über die zubereiteten Nahrungsmittel zu uns.

Ausgasende Schadstoffe beim Kochen und Braten können Kanarienvögel töten. Das bestätigt auch der Hersteller DuPont. Kanarienvögel besitzen eine sehr empfindliche Lunge, was man sich früher in Bergwerken zu nutze machte. Hörte der Vogel auf zu singen oder fiel gar von der Stange, war es für die Bergmänner höchste Zeit, wegen Grubengas den Stollen zu verlassen. Auch beim Menschen wirken die Teflon-Chemikalien verheerend gesundheitsschädigend und verursachen vermehrtes Tumorwachstum, Teflon-Fieber, Schilddrüsenprobleme, verringerte Gehirnleistung, verminderte Fortpflanzungsfähigkeit bei Frauen und Männern sowie gesteigerte Asthma- und Allergie-Anfälligkeit. Untersuchungen belegen, dass 95% der Amerikaner Teflon-verwandte Chemikalien im Blut aufweisen. Eine Studie der Johns Hopkins University wies bei 100% der Neugeborenen eine Belastung mit PFOA nach. PFOA lagert sich für Jahre im Körper ab. Im Abwasser ist es nicht abbaubar.
Laut Umweltbundesamt werden die Schadstoffe mittlerweile überall, sogar in Muttermilch und in Polarregionen nachgewiesen. Das Umweltbundesamt stuft PFOA als besonders besorgniserregend ein und setzt sich für eine eingeschränkte Verwendung ein.

Die gesundheitsschädliche Wirkung ist der Herstellerfirma DuPont bereits seit 1961 bekannt. Firmeneigene Wissenschaftler warnten vor dem direkten Kontakt, nachdem Mitarbeiterinnen vermehrt missgebildete Kinder zur Welt brachten.

Die Chemikalien werden neben Kochgeschirr in Lebensmittelverpackungen wie fettabweisenden Pizzakartons, Fast Food-Schachteln sowie in wasserabweisenden Outdoor-Membranen eingesetzt.

Gesundheits- und Allergie-freundliche Material-Alternativen zum Kochen und Backen sind insbesondere Glas und Keramik.

Zum Geburtstag habe ich mir einen Topf aus Keramik geschenkt. Die Vorteile: Er kann direkt aus dem Kühlschrank auf den Herd, ist Geschirrspüler-tauglich, robust gegenüber Besteck, macht auf dem Tisch eine gute Figur und ist sehr leicht zu reinigen. Auch meine Keramik-Ofenform und die Keramik-beschichtete Pfanne verlangen keine Schrubbel-Arbeit ab. Perfekt also. – Backformen in den bekannten Ausführungen gibt es auch aus Glas und sind relativ erschwinglich.

Quellen:
Umweltbundesamt
Zentrum der Gesundheit
Chemical Sentivity Network
Dr. Joachim Mutter
Prof. Dr. Jörg Spitz

 

Flour: Kariesvorsorge oder Gesundheitsrisiko?

Zum Schutz gegen Karies wird den meisten Zahnpasten Flour zugegeben. Kleinkinder erhalten Flour in Tablettenform, die vom Kinderarzt verschrieben  und schon ab der Geburt gegeben werden können. Auch flourisiertes Kochsalz, Mineralwässer und viele industriell produzierte Lebensmittel sind damit angereichert. Gleiches gilt sogar für das Trinkwasser vieler US- und einiger europäischer Städte wie Basel und Kassel (größtenteils mittlerweile eingestellt). Ursache ist eine Studie, die 1938 von dem US-Zahnarzt H.T.Dean vorgelegt wurde und behauptete, dass Karies eine Flour-Mangelkrankheit sei. Es stellte sich später heraus, dass die Datengrundlage manipuliert war.

Ein Rückgang der Karieshäufigkeit verglichen mit nicht flourisierten Gegenden konnte in den betroffenen Städten nicht beobachtet werden. Stattdessen wurde seit Beginn der Flouridzugabe zum Trinkwasser ein verstärkter Anstieg der Krebsrate sowie sogar eine Verschlechterung der Zahngesundheit verzeichnet.

Flour ist ein hochgiftiges Element und entsteht als Abfallprodukt der Aluminiumherstellung in großen Mengen. Anwendung findet es z.B in Rattengift und Bioziden. Im menschlichen Körper führen Flour-Verbindungen zur Verkalkung der Zirbeldrüse bereits im Kindesalter. Dort hemmen sie die wichtige Melatonin-Bildung. Das Schlafhormon gehört zu den stärksten Radikalfängern, entgiftet den Körper und schützt die Nerven. Ein Mangel bewirkt eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten bis hin zu Krebs. Anzeichen einer Flouridvergiftung sind Asthma, Hautentzündungen, Verschleimung, Schwindel, häufige Infektionen der oberen Harnwege bis hin zu Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Erschöpfungs- und Schwächezustände. Auch Allergien und Neurodermitis gehören zu den Symptomen.

Flouridhaltige Zahnpasta sorgt zudem für eine verstärkte Freisetzung von Quecksilber aus Amalgamfüllungen. Weiterhin bewirken Flouride die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke. Beides Auswirkungen, die Gehirn und Nervensystem stark angreifen und gerade bei MS (Multipler Sklerose) fatale Folgen haben kann oder die Entstehung einer MS sogar begünstigt.

Aufgenommenes Flourid lagert sich in Knochen und Zähnen ein und macht sie härter und widerstandsfähiger gegen Säuren. Das allerdings auf Kosten der Elastizität, wodurch es vermehrt zu Brüchen kommt. Auch in Medikamenten gegen Osteoporose wird Flour als Wirkstoff eingesetzt und wirkt dort kontraproduktiv. Flour und seine Verbindungen sind starke Zellgifte, die schon in geringer Überdosis enorme Wirkung zeigen.

Aufgrund überhöhter Aufnahme aus Zahncremes und Flourtabletten weisen bereits 15 % der deutschen Kinder eine Flourose auf. Zu erkennen an weißen Flecken auf dem Zahnschmelz.

Zwar ist in den letzten Jahren eine Abnahme in der Karieshäufigkeit bei Kindern zu beobachten, jedoch ist dieser Effekt weniger auf die Flourisierung als auf ein steigendes Gesundheitsbewusstsein zurückzuführen. Mütter legen verstärkt Wert darauf, ihre Kinder zu stillen, zuckerfreie Babykost statt übersüßte Ersatzmilch zu wählen und für konsequente Mundhygiene zu sorgen.

Andererseits gehört Flour zu den essentiellen Spurenelementen. Das heißt, schon kleinste Spuren davon sind für den menschlichen Körper ausreichend. Die minimale benötigte Dosis steckt z.B. in Walnüssen, Mandeln, Radieschen, Blattgemüse und Wildpflanzen, und zwar in der Form, die der Körper optimal verwerten kann.

Als der einzige Kariesauslöser hat sich immer wieder Zucker bestätigt: weißer Industriezucker und Weißmehlprodukte. Eine gesunde naturnahe Ernährung mit frischem reifen Gemüse und Obst ist gleichzeitig die beste Kariesvorsorge. Um einer Flour-Überdosierung zu entgehen, sollte man Fertignahrung meiden, Speisesalz durch naturbelassenes Meer- oder Kristallsalz ersetzen und Flour-freie Zahnpasta benutzen, die in Bioläden und Reformhäusern erhältlich ist.

One thought on “Aktuelles

  1. Manuela Schuster

    Hallo!
    Da ich den tollen detoxkongress mitverfolgt habe möchte ich mal eine großes Dankeschön an euch aussprechen, dass ihr das so toll gemacht habt. Dazu hätte ich eine Frage zu den Kochpfannen. Ich möchte schnellstmöglich meine Teflonpfannen entsorgen und auf eine gesunde Variante umsteigen. Können Sie hierzu Töpfe empfehlen, dass ganze ist leider so umfangreich. Das Zentrum der Gesundheit schreibt, dass sowohl Emaill und Keramikpfannen Blei enthalten können und empfiehlt sowas: Einige der wohl gesundheitsfreundlichsten Kochutensilien scheinen nun wasser- und ölfreie Töpfe zu sein, die zudem aus Edelstahl hergestellt werden.
    Im Geschäft bekommt auch nirgends weine vernünftige Beratung, da die ja auch nur ihr Produkt verkaufen möchten.
    Wäre echt toll wenn ihr mir weiterhelfen könnt.
    Liebe Grüße
    Manuela

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